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	<title>google-oekonomie.de &#187; Investition</title>
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	<description>Die Strategien und Taktiken des Internetgiganten</description>
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		<title>Google-Ventures beteiligt sich an SEM-Spezialisten Trada</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Jul 2010 09:43:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Kaumanns</dc:creator>
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Über seinen Venture-Capital Fond Google Ventures wird sich Google mit 4,5 Mio. US-Dollar in der dritten Finanzierungsrunde an dem Search Engine Marketing-Unternehmen Trada investieren. Dies berichtet Cnet. Trada ist eine Art Marktplatz für die Vermittlung bezahlter Suchanzeigen. Unternehmen mit Interesse an einer eher kleinen SEM-Kampagne werden mit Suchmarketing-Experten in Verbindung gebracht, die gerade an einem kleinen Auftrag interessiert sind. Typischerweise handelt [...]]]></description>
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<p style="text-align: justify;">Über seinen Venture-Capital Fond <a title="Google Ventures" href="http://www.google.com/ventures/index.html" target="_blank">Google Ventures</a> wird sich Google mit 4,5 Mio. US-Dollar in der dritten Finanzierungsrunde an dem Search Engine Marketing-Unternehmen <a title="Trada" href="http://www.trada.com/" target="_blank">Trada</a> investieren. Dies berichtet <a title="Bericht auf Cnet" href="http://news.cnet.com/8301-30684_3-20011137-265.html" target="_blank">Cnet</a>. Trada ist eine Art Marktplatz für die Vermittlung bezahlter Suchanzeigen. Unternehmen mit Interesse an einer eher kleinen SEM-Kampagne werden mit Suchmarketing-Experten in Verbindung gebracht, die gerade an einem kleinen Auftrag interessiert sind. Typischerweise handelt es sich ihm zufolge um Aufträge im Bereich von 5.000 bis 50.000 Dollar monatlich. Der Werbekunde setzt über das System von Trada ein Modell auf und legt fest, wie viel er pro Klick oder pro Conersion bezahlen möchte. Ist einer der über 500 SEM-Experten in der Lage die Kosten zu senken, geht ein Teil der Einsparungen an den Experten und an Trada. Mehr dazu unter &#8220;<a title="How Trada works" href="http://www.trada.com/how_trada_works.html" target="_blank">How it works</a>&#8220;.</p>

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		<title>Google Ventures: Investments in Miso und iPierian</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Jul 2010 07:48:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Kaumanns</dc:creator>
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Google hat über seinen hauseigenen Venture-Capital-Arm &#8216;Google Ventures&#8217; zwei neue Investments bekanntgegeben. Miso ist ein soziales Netzwerk im Kontext TV und iPierian ein biopharmazeutisches Unternehmen.
Miso hat das Ziel rund um Entertainment-Inhalte wie Filme oder Fernsehserien entsprechende Austauschmöglichkeiten für die jeweiligen Fans zu schaffen. Dabei versucht man, dass Fernseherlebnis und den sozialen Austausch künftig direkt zu koppeln, [...]]]></description>
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<p style="text-align: justify;">Google hat über seinen hauseigenen Venture-Capital-Arm <a title="Google Ventures" href="http://www.google.com/ventures/index.html" target="_blank">&#8216;Google Ventures&#8217;</a> zwei neue Investments bekanntgegeben. <a title="Miso" href="http://gomiso.com/" target="_blank">Miso</a> ist ein soziales Netzwerk im Kontext TV und <a title="iPierian" href="http://www.ipierian.com/" target="_blank">iPierian</a> ein biopharmazeutisches Unternehmen.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.google-oekonomie.de/wp-content/uploads/2010/07/miso.jpg"><img class="size-full wp-image-2251 alignleft" title="miso" src="http://www.google-oekonomie.de/wp-content/uploads/2010/07/miso.jpg" alt="" width="124" height="120" /></a>Miso hat das Ziel rund um Entertainment-Inhalte wie Filme oder Fernsehserien entsprechende Austauschmöglichkeiten für die jeweiligen Fans zu schaffen. Dabei versucht man, dass Fernseherlebnis und den sozialen Austausch künftig direkt zu koppeln, d.h man strebt eine direkte Interaktion der Fans während des Fernsehkonsums an. Zusätzlich gibt es eine Integration in Twitter und Facebook. Grundsätzlich könnte dies &#8211; im Erfolgsfall &#8211; eine interessante Anwendung im Kontext von <a title="Google TV" href="http://www.google.com/tv/" target="_blank">Google TV</a> werden und ein spannendes Feld für zielgerichtete Werbung.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.google-oekonomie.de/wp-content/uploads/2010/07/ipierian.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-2253" title="ipierian" src="http://www.google-oekonomie.de/wp-content/uploads/2010/07/ipierian.jpg" alt="" width="124" height="100" /></a>iPierian beschäftigt sich &#8211; laut Aussagen auf der Webseite &#8211; mit der Reprogrammierung von Zellen. Ziel ist ein besseres Verständnis der Wirkung von Krankheiten auf zellularer Ebene zu bekommen und auf dieser Basis neue Therapiekonzepte zu entwickeln. iPierian setzt bei der Analyse neben wissenschaftlichen Methoden eine umfassende Analysetechnologie ein (<a title="iPS Technology" href="http://www.ipierian.com/technology/technology-overview/" target="_blank">hier die Beschreibung</a>), daher passt Googles Technologiekompetenz ganz gut als Ergänzung zu den hoch-spezialisierten Wissenschaftlern von iPierian.</p>

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		<title>Google-CEO Eric Schmidt &#8211; der emsige Investor</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Jun 2010 06:59:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Kaumanns</dc:creator>
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Was macht man, wenn man Milliardär ist? Man versucht, sein Geld weiter für sich arbeiten zu lassen und es zu vermehren. Dieser Maxime folgt auch Eric Schmidt. Was viele nicht wissen, neben seiner Tätigkeit als CEO von Google hat sich Schmidt mittlerweile ein nettes Portfolio an Beteiligungen und Investments zugelegt. Zunächst hat eine private Stiftung [...]]]></description>
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<p style="text-align: justify;">Was macht man, wenn man Milliardär ist? Man versucht, sein Geld weiter für sich arbeiten zu lassen und es zu vermehren. Dieser Maxime folgt auch Eric Schmidt. Was viele nicht wissen, neben seiner Tätigkeit als CEO von Google hat sich Schmidt mittlerweile ein nettes Portfolio an Beteiligungen und Investments zugelegt. Zunächst hat eine private Stiftung gegründet, die sich für gemeinnützige Projekte engagiert &#8211; die <a title="Schmidt Family Foundation" href="http://theschmidt.org/index.html" target="_blank">Schmidt Family Foundation</a>. Laut Geschäftsbericht 2008 verfügte die Stiftung über ein Vermögen von rund 150 Millionen Dollar. Sehr löblich!</p>
<p style="text-align: justify;">Eric Schmidt ist aber auch sehr aktiv als Frühphasen-Investor. Er ist maßgeblich an einer Venture Capital-Gesellschaft namens <a title="TomorrowVentures" href="http://www.tomorrowvc.com/" target="_blank">TomorrowVentures</a> beteiligt &#8211; wobei sein genauer Anteil nicht transparent ist, aber eine deutliche Mehrheit haben dürfte. Auch die Kapitalausstattung ist nicht bekannt. Auf der Seite von TomorrowVentures taucht der Name von Eric Schmidt nicht auf. Die Stiftung und die Venture Capital-Firma teilen sich die gleiche Büroadresse (555 Bryant Street, Palo Alto, California 94301). Seine Beteiligung an TomorrowVentures wurde erst indirekt bei der Gründung von Google Ventures bestätigt. Hier gab es ein Statement, dass Schmidt aus Aktienrechtlichen Gründen seine Beteiligung offen legen musste, um einen Interessenskonflikt zu vermeiden.</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">Schmidt also moonlights as an investor in <a href="http://www.tomorrowvc.com/">Tomorrow Ventures</a>, which does not list him among its partners but which he mentioned briefly to clarify that it was a completely separate operation from Google Ventures. (<a title="Cnet" href="http://news.cnet.com/8301-30684_3-20004036-265.html?tag=mncol;title" target="_blank">Quelle: Cnet</a>)</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Ziemlich geräuschlos hat sich TomorrowVentures ein interessantes <a title="Portfolio" href="http://www.tomorrowvc.com/?page_id=10" target="_blank">Portfolio an Investments</a> zusammengestellt. Der Schwerpunkt scheint derzeit auf Start-Ups im Bereich Mobile zu liegen sowie im Bereich Internetvideo.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.tomorrowvc.com/"><img class="alignnone size-full wp-image-2187" title="schmidttomorrowventures" src="http://www.google-oekonomie.de/wp-content/uploads/2010/06/schmidttomorrowventures.jpg" alt="" width="425" height="286" /></a></p>

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		<title>Google investiert 11 Mil. in Werbung? Das gehört wohl ins Reich der Märchen</title>
		<link>http://www.google-oekonomie.de/google-investiert-11-mil-in-werbung-das-gehort-wohl-ins-reich-der-marchen/</link>
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		<pubDate>Sun, 09 May 2010 15:07:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Kaumanns</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Investition]]></category>
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Im Blog Business Insider ist uns ein Beitrag und eine Grafik (s.u.) aufgefallen, die uns Glauben schenken möchten, dass Google im Jahr 2009 nur 11 Millionen Dollar in Werbung investierte. Diese Zahl kann getrost ins Reich der Märchen verbannt werden. Google hat in verschiedenen Ländern etliche klassische Kampagnen (z.B. &#8220;Going Google&#8221; oder die &#8220;Google Chrome Offline Ad Campaign&#8221; [...]]]></description>
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<p style="text-align: justify;">Im Blog Business Insider ist uns <a title="Beitrag" href="http://www.businessinsider.com/chart-of-the-day-ad-spending-for-tech-companies-2010-5" target="_blank">ein Beitrag</a> und eine Grafik (s.u.) aufgefallen, die uns Glauben schenken möchten, dass Google im Jahr 2009 nur 11 Millionen Dollar in Werbung investierte. Diese Zahl kann getrost ins Reich der Märchen verbannt werden. Google hat in verschiedenen Ländern etliche klassische Kampagnen (z.B. &#8220;<a title="Kampagne Going Google" href="http://techcrunch.com/2009/10/18/google-expands-going-google-ad-campaign-worldwide/" target="_blank">Going Google</a>&#8221; oder die &#8220;<a title="Chrome Offline Campaign" href="http://googleblog.blogspot.com/2009/05/google-chrome-ads-on-tv.html" target="_blank">Google Chrome Offline Ad Campaign</a>&#8221; &#8211; um nur zwei Beispiele zu nennen)  gefahren, die in Summe das Budget für Werbung deutlich überschritten haben dürften und zusätzlich muss man fairerweise die massive Eigenwerbung für die Google-Produkte auf den eigenen Seiten in diese Rechnung mit aufnehmen.  Die Summe dieser Eigenwerbung kann niemand genau beziffern, aber der Browser Chrome stand im Jahr 2009 deutlich im Mittelpunkt dieser Werbemaßnahmen. Kaum eine Google-Seite (inkl. der Homepage) war nicht mit Werbung für Chrome gepflastert. Laut Geschäftsbericht 2009 hat Google rund 2 Milliarden Dollar in Vertrieb &amp; Marketing investiert. Leider vernebelt der Konzer die genauen Summen, die er für Werbung und Promotions ausgibt, in diesem Bilanzpunkt. Die kolpotierten 11 Millionen Dollar sind allerdings in jedem Fall deutlich zu niedrig angesetzt.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.google-oekonomie.de/wp-content/uploads/2010/05/adspend.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-2089" title="adspend" src="http://www.google-oekonomie.de/wp-content/uploads/2010/05/adspend.jpg" alt="" width="424" height="294" /></a></p>

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		<title>Google investiert in Fernsehwerbung-Start-Up Invidi Technologies</title>
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		<pubDate>Wed, 05 May 2010 14:40:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Kaumanns</dc:creator>
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In den letzten Tagen wurde eine Reihe von Google-Investments über den eigenen Venture-Capitalarm &#8220;Google Ventures&#8221; bekannt. Nun hat Google sich Google anscheinend an einem weiteren Start-Up namens Invidi Technologies. beteiligt, allem Anschein nach jedoch nicht über seine Risikokapital-Geselleschaft, sondern als direktes Investment &#8211; zumindest steht bislang (05.Mai, 16.30CET) davon nichts in der Portfolio-Liste von Google Ventures. Invidi teilte [...]]]></description>
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<p style="text-align: justify;">In den letzten Tagen wurde eine <a title="Investments" href="http://www.google-oekonomie.de/google-ventures-luftet-investment-portfolio/" target="_blank">Reihe von Google-Investments</a> über den eigenen Venture-Capitalarm &#8220;Google Ventures&#8221; bekannt. Nun hat Google sich Google anscheinend an einem weiteren Start-Up namens <a title="Invidi" href="http://www.invidi.com/index2.html" target="_blank">Invidi Technologies</a>. beteiligt, allem Anschein nach jedoch nicht über seine Risikokapital-Geselleschaft, sondern als direktes Investment &#8211; zumindest steht bislang (05.Mai, 16.30CET) davon nichts in der <a title="Google Ventures" href="http://www.google.com/ventures/portfolio.html" target="_blank">Portfolio-Liste von Google Ventures</a>. Invidi teilte das Investment von Google über seine <a title="Invidi Pressemiteilung" href="http://www.invidi.com/release10.html" target="_blank">eigene Webseite</a> als Pressemitteilung mit. Google hat sich gemeinsam mit dem Werbekonzern WPP und den Venture-Capital-Gesellschaften Motorola Ventures, InterWest und EnerTech an einer Finanzierungsrunde über 23 Millionen Dollar beteiligt.</p>
<p style="text-align: justify;">Invidi hat eine Technolgie und Plattform entwickelt, mit der Werbung sehr genau an Kabel- und Satelliten-Haushalte ausgeliefert werden kann. Google ist in diesem Bereich mit seinen &#8220;<a title="Google TV Ads" href="http://www.google.com/adwords/tvads/" target="_blank">Google TV Ads</a>&#8221; bereits aktiv und verfügt über eine umfassende Kooperation mit dem Satelliten-TV-Betreiber Echostar. <a title="Business Insider" href="http://www.businessinsider.com/fending-off-microsoft-google-invests-in-tv-ad-startup-2010-5" target="_blank">Spekulationen</a> zufolge wird Invidi gemeinsam mit Google das verfügbare Inventory von Echostar vermarkten. Glaubt man diesen Spekulationen kam das Investment in Invidi Technologies nur zustande, um Microsoft aus dem Rennen um TV-Werbung zu halten. Google wollte wegen geforderter Garantiezahlungen an Echostar die seit 2007 bestehende Kooperation nicht verlängern. Erst als Microsoft die Bühne betrat und Interesse an einer Kooperation zeigte, lenkte Google ein und investierte in Invidi, die ab sofort das Inventory von Echostar mitvermarkten.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.google-oekonomie.de/wp-content/uploads/2010/05/inviditech.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-2084" title="inviditech" src="http://www.google-oekonomie.de/wp-content/uploads/2010/05/inviditech.jpg" alt="" width="285" height="280" /></a></p>

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		<title>Google investiert in Payment-Provider Corduro</title>
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		<pubDate>Tue, 04 May 2010 14:05:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Kaumanns</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Investition]]></category>

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		<description><![CDATA[

Google hat gestern ausgewählte Journalisten nach Mountain View eingeladen, um über die Zukunftspläne seines Wagniskapitalarms Google Ventures zu sprechen. Bei dieser Gelegenheit wurde verkündet, dass sich Google Ventures an einem Anbieter mobiler Payment-Lösungen namens Corduro beteiligt hat. Corduro bietet Händlern verschiedene Lösungen im Bereich des Zahlungsverkehrs über das Internet, mobile Angebote und im traditionellen Handel an. [...]]]></description>
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<p style="text-align: justify;">Google hat gestern ausgewählte Journalisten nach Mountain View eingeladen, um über die Zukunftspläne seines Wagniskapitalarms Google Ventures zu sprechen. Bei dieser Gelegenheit wurde verkündet, dass sich Google Ventures an einem Anbieter mobiler Payment-Lösungen namens <a title="Corduro" href="http://www.corduro.com/" target="_blank">Corduro</a> beteiligt hat. Corduro bietet Händlern verschiedene Lösungen im Bereich des Zahlungsverkehrs über das Internet, mobile Angebote und im traditionellen Handel an. Warum Google Ventures gerade in Corduro investiert hat bzw. was das Besondere an Corduro im Vergleich zu anderen Payment-Providern ist, ist auf den ersten Blick nicht ganz klar. Die Website von Corduro ist nicht wirklich aussagekräftig. Ob es sich um ein reines Finanzinvestment handelt oder ob es eines sinnvolle Ergänzung zum Google-eignene Payment-Dienst &#8220;Google Checkout&#8221; kann derzeit nicht beurteilt werden.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.google-oekonomie.de/wp-content/uploads/2010/05/logo_acq_corduro.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-2081" title="logo_acq_corduro" src="http://www.google-oekonomie.de/wp-content/uploads/2010/05/logo_acq_corduro.jpg" alt="" width="229" height="79" /></a></p>

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		<title>Google Ventures lüftet Investment-Portfolio</title>
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		<pubDate>Tue, 04 May 2010 08:00:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Kaumanns</dc:creator>
				<category><![CDATA[Google Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Innovation]]></category>
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Etwas mehr als ein Jahr nach Gründung des Risikokapitalarms &#8220;Google Ventures&#8221; zeigt Google eine neue Webseite mit mehr Informationen &#8211; vor allem in Bezug auf die investierten Unternehmen. Google Ventures wurde mit rund 100 Millionen Dollar Wagniskapital ausgestattet, um frühzeitig in interessante Unternehmen investieren zu können. Die Liste auf der nun veröffentlichten Webseite ist länger [...]]]></description>
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<p style="text-align: justify;">Etwas mehr als ein Jahr nach Gründung des Risikokapitalarms &#8220;<a title="Google Ventures" href="http://www.google.com/ventures/index.html" target="_blank">Google Ventures</a>&#8221; zeigt Google eine neue Webseite mit mehr Informationen &#8211; vor allem in Bezug auf die investierten Unternehmen. Google Ventures wurde mit rund 100 Millionen Dollar Wagniskapital ausgestattet, um frühzeitig in interessante Unternehmen investieren zu können. Die Liste auf der nun veröffentlichten Webseite ist länger als bisher bekannt. In den letzten zwölf Monaten waren bereits einige Investments von Google Ventures durchgesickert wie Adimab, English Central oder SCVNGR (<a title="Bericht Investments 2009" href="http://www.google-oekonomie.de/akquisitionen-und-beteiligungen-von-google-im-jahr-2009/" target="_blank">wir berichteten darüber</a>). Die Investments in <a title="Open Candy" href="http://www.opencandy.com/" target="_blank">Open Candy</a>, <a title="Recorded Future" href="http://www.recordedfuture.com/rf/" target="_blank">Recorded Future</a> und <a title="V Vehicle" href="http://www.v-vehicle.com/" target="_blank">V-Vehicle</a> waren bislang nicht bekannt.</p>
<p style="text-align: justify;">Besonders die Investments in Open Candy und Recorded Future scheinen interessant zu sein. <strong>Open Candy</strong> ist sehr nah am Geschäftsfeld Werbung von Google. Opencandy bietet Software-Entwicklern die Möglichkeit, dynamisch Programme von Drittanbietern in die eigene Installationssoftware zu integrieren. Open Candy will Programmierern mit einer Google-Adsense-ähnlichen Plattform für Software-Downloads dabei helfen, neue Einnahmequellen durch die Platzierung passender Werbung zu erschließen. <strong>Recorded Future</strong> arbeitet an einem Dienst, der analysieren kann, wann und wo eine Information zum ersten Mal im Internet auftauchte und wie sie sich verbreitete. Es geht dabei aber weniger um den Rückblick, sondern vielmehr um die Vorhersage bzw. Abschätzung auf künftige Entwicklungen zu schließen (ein umfassender Bericht über Recorded Future <a title="Artikel über Recorded Future" href="http://www.boston.com/business/technology/innoeco/2010/02/recorded_future_its_like_googl.html" target="_blank">findet sich hier</a>).</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.google-oekonomie.de/wp-content/uploads/2010/05/googleventures.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-2075" title="googleventures" src="http://www.google-oekonomie.de/wp-content/uploads/2010/05/googleventures.jpg" alt="" width="425" height="444" /></a></p>

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		<title>Google Ventures investiert 4 Mil. USD in SCVNGR</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Feb 2010 05:00:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Kaumanns</dc:creator>
				<category><![CDATA[Google Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Google Ventures]]></category>
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Der Google-eigene Venture Capital-Fonds Google Ventures hat Ende Dezember 4 Millionen US-Dollar in das Start-Up SCVNGR investiert. SCVNGR ist ein rund ein Jahr altes Start-Up mit Sitz in Boston. Man bietet auf der Grundlage von Google Maps eine &#8220;Geo-Gaming&#8221;-Plattform an, bei jeder sein eigenes geo-basiertes Mobile Game entwickeln kann. Die Plattform ist in den letzten Monaten rapide [...]]]></description>
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<p style="text-align: justify;"><span style="color: #000000;">Der Google-eigene Venture Capital-Fonds Google Ventures hat Ende Dezember 4 Millionen US-Dollar in das Start-Up </span><a title="SCVNGR" href="http://dreamitventures.com/node/69" target="_blank"><span style="color: #000000;">SCVNGR investiert</span></a><span style="color: #000000;">. SCVNGR ist ein rund ein Jahr altes Start-Up mit Sitz in Boston. Man bietet auf der Grundlage von Google Maps eine &#8220;Geo-Gaming&#8221;-Plattform an, bei jeder sein eigenes geo-basiertes Mobile Game entwickeln kann.<span id="more-998"></span> Die Plattform ist in den letzten Monaten rapide gewachsen und mittlerweile wurde über 400 Anwendungen darauf entwickelt. SCVNGR agiert in einem interessanten Nischenmarkt. Google schiebt durch dieses Investment weitere Angebote für das mobile Internet an.</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #000000;"><img class="alignnone size-full wp-image-1009" title="scvngr" src="http://www.google-oekonomie.de/wp-content/uploads/2010/01/scvngr.jpg" alt="scvngr" width="417" height="288" /></span></p>

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		<title>Akquisitionen und Beteiligungen von Google im Jahr 2009</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Jan 2010 06:45:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Kaumanns</dc:creator>
				<category><![CDATA[Google Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Google Ventures]]></category>
		<category><![CDATA[Investition]]></category>
		<category><![CDATA[Strategie]]></category>
		<category><![CDATA[Übernahme]]></category>

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Das Jahr 2009 ging gerade zu Ende und es ist an der Zeit ein paar Blicke zurück auf das abgelaufene Jahr zu werfen. Schauen wir uns die Akquisitionen und Beteiligungen an, die Google im Jahr 2009 getätigt hat und die uns bekannt sind. Seit 2001 hat Google – nach unserer Zählung – fast 90 Firmen übernommen oder [...]]]></description>
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<div class="topsy_widget_data topsy_theme_jade" style="float: right;margin-left: 0.75em; background: url(data:,%7B%20%22url%22%3A%20%22http%253A%252F%252Fwww.google-oekonomie.de%252Fakquisitionen-und-beteiligungen-von-google-im-jahr-2009%252F%22%2C%20%22style%22%3A%20%22small%22%2C%20%22title%22%3A%20%22Akquisitionen%20und%20Beteiligungen%20von%20Google%20im%20Jahr%202009%22%20%7D);"></div>
<p style="text-align: justify;">Das Jahr 2009 ging gerade zu Ende und es ist an der Zeit ein paar Blicke zurück auf das abgelaufene Jahr zu werfen. Schauen wir uns die Akquisitionen und Beteiligungen an, die Google im Jahr 2009 getätigt hat und die uns bekannt sind. Seit 2001 hat Google – nach unserer Zählung – fast 90 Firmen übernommen oder sich an ihnen beteiligt. <span id="more-491"></span></p>
<p style="text-align: center;"> <img class="alignnone size-full wp-image-499" title="Bild001" src="http://www.google-oekonomie.de/wp-content/uploads/2009/12/Bild0012.jpg" alt="Bild001" width="443" height="105" /></p>
<p style="text-align: justify;">Für das Jahr 2009 wurden (bislang) folgende direkte Übernahmen oder Beteiligungen vermeldet: On2 Technologies (August 2009), Recaptcha (September 2009), AdMob (November 2009), Gizmo5 (November 2009), Teracent (November 2009) und Appjet (Dezember 2009). Über den eigenen Venture Capital-Fonds Google Ventures hat man sich indirekt an fünf Unternehmen beteiligt: Pixazza (März 2009), Silver Spring Networks (März 2009), VigLink (Juni 2009), Adimab (Oktober 2009) und EnglishCentral (Oktober 2009). Trotz der Finanzkrise ist Google seinem Kurs treu geblieben und hat, sich mit Übernahmen in verschiedenen Themenfeldern verstärkt. Google-Chef Eric Schmidt hatte auf einer Investorenkonferenz im Oktober 2009 massive Investitionen und größere Übernahmen angekündigt und diese auch umgesetzt.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Pixazza (Beteiligung)</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Google hat sich an einer Finanzspritze in Höhe von 5,75 Millionen Dollar für Pixazza beteiligt. Mit dem Geld will das E-Commerce-Start-up seinen Werbedienst weiterentwickeln und vermarkten, der die Schaltung von Overlay-Anzeigen zu in Bildern gezeigten Gegenständen ermöglicht. Der Dienst eine Art Google AdSense für Bilder!</p>
<p style="text-align: justify;"><strong> Silver Spring Networks (Beteiligung)</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Über seinen Fond „Google Ventures“ hat sich der Gigant aus Mountain View beim Unternehmen Silver Spring Networks eingekauft, welches die Effizienz von Stromnetzwerken mittels Software und schlauen Zählern steigern möchte. Das Investment passt hervorragend zum Google-eigene Google Power Meter, mit dem der Konzern in den Energiemarkt und insbesondere das Smart Metering vordringen möchte.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>On2 Technologies (Übernahme)</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Google übernahm den Video-Spezialisten On2 Technologies für 106,5 Millionen Dollar. Mit dem Zukauf will man die Video-Plattform YouTube stärken. On2 Technologies ist Spezialist für das Codieren und Komprimieren von Video-Signalen. Die Kosten für die nötige Bandbreite für YouTube sind hoch, und Kompressions-Technologien helfen, die Bandbreite und damit die Kosten zu reduzieren. Zwei Fliegen, eine Klappe!</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Recaptcha (Übernahme)</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Recaptcha war ein Spin-off der Carnegie-Mellon-Universität, das hinter dem gleichnamigen Captcha-System steckt. Die Technik unterstützt bei der Digitalisierung von Büchern. Recaptcha verwendet hingegen keine zufälligen Buchstabenfolgen, sondern gescannten Text, bei dem die Texterkennung versagt hat. So kann recht gut sichergestellt werden, dass eine Software den Text nicht erkennen kann, zugleich aber werden die Eingaben genutzt, um gescannte Texte auf diesem Weg von Menschen erkennen zu lassen. Heimliches Crowdsourcing für das Projekt Google Books!</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>AdMob (Übernahme)</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Für 750 Millionen Dollar in eigenen Aktien übernahm Google den Spezialisten für mobile Werbung (vorbehaltlich der Zustimmung der Kartellbehörden). Angeblich schnappte man AdMob Apple kurz vor der Nase weg. Das 2006 gegründete Unternehmen soll Google helfen, bessere Werkzeuge für mobile Werbung zu entwickeln. Mit der Übernahme von AdMob soll das eigene Know-how im Bereich mobiler Werbung gestärkt und sowohl Werbetreibenden als auch Publishern neue Möglichkeiten geboten werden. Wichtiges Zukunftsfeld für Google!</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Gizmo5 (Übernahme)</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Google hat die Internet-Telefoniefirma Gizmo5 für 30 Millionen US-Dollar gekauft. Damit will man den eigenen VoIP-Service Google Voice ausbauen und mit neuen Funktionen ausstatten. Die Gizmo5 Telefoniesoftware für Mobiltelefone und Computer erinnert optisch an Skype, verwendet allerdings den offenen VoIP-Standard SIP (Session Initiation Protocol) und kein proprietäres Protokoll wie Skype. Die von Gizmo5 entwickelte Technologie dürfte helfen, um Google Voice zu einem Skype-Konkurrenten auszubauen!</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Teracent (Übernahme)</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Teracent hatte sich auf dynamische Onlinewerbung bei Display Ads spezialisiert und kann den eigenen Angaben zufolge die Inhalte an die jeweiligen Nutzer in Echtzeit anpassen. Besonders in dem lernenden Algorithmus steckt ein großes Potenzial. Somit könnte die Display-Werbung von Google schon bald automatisch und in Echtzeit an die Benutzerprofile angepasst werden. Das ist die Zukunft von Display-Werbung!</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Appjet (Übernahme)</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Google verstärkte sich mit dem Know-How von Appjet durch die Übernahme. Die Anwendung von Appjet namens Etherpad erlaubte es mehreren Nutzern, über einen webbasierten Editor zeitgleich und in Echtzeit an einem Dokument zu arbeiten. Die Änderungen eines Nutzers tauchen umgehend auf den Bildschirmen aller anderen Nutzer auf.  Der Grundgedanke von Google Wave, woran die Etherpad-Entwickler künftig arbeiten sollen, ist ähnlich. Auch hier können mehrere Nutzer ein Dokument gleichzeitig in Echtzeit bearbeiten. Man holt sich weiteres Know-How für  Google Wave.</p>
<p style="text-align: justify;">Zusammenfassend kann man festhalten. Das Gros der Übernahmen und Beteiligungen von Google im Jahr 2009 waren – verhältnismäßig – kleine Aktionen. Google ist auch in diesem Jahr seiner Strategie treu gebleiben, um sich durch Übernahmen mit Kompetenzen, Know-How und Patenten zu verstärken. Um eine Reihe weiterer Firmen gab es immer wieder Übernahmegerüchte wie DocVerse oder Trulia sowie die derzeit auf Eis liegende Übernahme von Yelp.com</p>
<p style="text-align: justify;">Es bleibt spannend zu beobachten, welche Übernahmen Google im Jahr 2010 tätigen wird. Was meint ihr? In welchem Themenfeld könnte sich Google 2010 verstärken? <a title="Wo schlägt Google als nächstes zu" href="http://www.google-oekonomie.de/ubernahmen-wo-schlagt-google-als-nachstes-zu/" target="_blank">Hier ist unsere Meinung&#8230;</a></p>

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		<title>Mit dem Google-Phone ‘Nexus One’ auf Konfrontationskurs</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Dec 2009 06:59:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Kaumanns</dc:creator>
				<category><![CDATA[Google Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Google und Telekommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Investition]]></category>
		<category><![CDATA[Strategie]]></category>

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Nachdem sich die Zeitungen, Magazine und Blogosphäre von den euphorischen Berichten, heißen Gerüchten und Kommentaren halbwegs erholt haben, ist es Zeit einen Blick auf die finanziellen und strategischen Implikationen zu werfen, die ein solcher Schritt für Google haben könnte. Es kristallisieren sich zwei Kernfragen heraus:
1.)    Wie wird Google das ‚Nexus One‘ vermarkten können, ohne die [...]]]></description>
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<p style="text-align: justify;">Nachdem sich die Zeitungen, Magazine und Blogosphäre von den euphorischen Berichten, heißen Gerüchten und Kommentaren halbwegs erholt haben, ist es Zeit einen Blick auf die finanziellen und strategischen Implikationen zu werfen, die ein solcher Schritt für Google haben könnte. Es kristallisieren sich zwei Kernfragen heraus:<span id="more-358"></span></p>
<p style="text-align: justify;">1.)    <strong>Wie wird Google das ‚Nexus One‘ vermarkten können, ohne die Partner in der Open Handset Alliance gänzlich vor den Kopf zu stoßen?</strong> Google wird mit einem eigenen Endgeräte in einen direkten Wettbewerb mit Endgeräte-Herstellern, aber auch Netzbetreibern treten, die auch Geräte als Eigenmarke mit dem Android-Betriebssystem vermarkten. Im Trubel um das ‚Nexus One‘ ist beispielsweise eine Marketing-Kampagne für das ‚Verizon Droid‘ des amerikanischen Mobilfunkkonzerns Verizon fast vollständig verpufft. Damit dürfte Verizon dutzende Millionen in den Sand gesetzt haben.</p>
<p style="text-align: justify;">Viel problematischer dürfte eine mögliche Verbindung zwischen dem ‚Nexus One‘ und dem neuen Google-Dienst ‚Google Voice‘ und der Übernahme von Gizmo5 sein. Es ist sicherlich nicht unrealistisch, dass das ‚Nexus One‘ über eine vollständige Integration von ‚Google Voice‘ verfügen wird und damit Google die direkte Nutzerbeziehungen haben will. Zudem könnten Telefonate über das ‚Nexus One‘ kostenlos oder extrem günstig sein wie Telefonate über Skype. Damit geht man auf einen direkten Konfrontationskurs mit den Mobilfunkunternehmen – alles was der Nutzer noch benötigt, ist eine Daten-Flatrate.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">2.)    <strong>Wie kann das ‚Nexus One‘ wettbewerbsfähig vermarktet werden, ohne dass die Margen unter Druck geraten werden?</strong> Immer noch subventionieren Mobilfunkunternehmen unterschiedliche Geräte mit unterschiedlich hohen Beträgen. Die Geräte-Strategie ist ein wichtiges Element im Marketingmix der Mobilfunkunternehmen. Diese arbeiten hier eng mit den Endgeräte-Herstellern zusammen. Ohne Subventionierung dürfte das ‚Nexus One‘ zwischen 400 und 500 Dollar kosten. Selbst das erfolgreiche iPhone wird meist in Kombination mit Verträgen verkauft. Sollte Google das Geräte nicht subventionieren wollen, so dürfte man gegen eine Phalanx von Mobilfunkunternehmen und Endgeräte-Herstellern durchaus Probleme bekommen, einen relevanten Marktanteil zu erringen – auch unter dem Eindruck eines direkten Wettbewerbs durch ‚Google Voice‘.</p>
<p style="text-align: justify;">Sollte Google das Gerät subventionieren, so könnten erhebliche Kosten entstehen. Das iPhone 3GS beispielsweise wird derzeit mit einem Vertrag für 1,- Euro vermarktet. Um da im Wettbewerb eine Rolle zu spielen, müsste Google für die breite Masse tief in die Tasche greifen. Immerhin wurden fast 40 Millionen iPhones bislang verkauft. Wurde Google jedes Gerät mit nur 200 Dollar subventionieren, so würde das 8 Milliarden kosten, nur um mit dem Marktanteil des iPhones aufzuschließen. Ob demgegenüber entsprechende Umsätze durch mobile Werbung stehen, darf derzeit bezweifelt werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Eine abschließende Bewertung wie Google diese Herausforderungen meistern wird, ist schwer zu treffen. Sicherlich dürfte man versuchen, auf eine Subventionierung zu verzichten und zunächst auf die zahlreichen Google-Fans zu hoffen. Wie groß der Marktanteil dieser kaufwilligen Fangemeinde ist, ist eine spannende Frage. Viele (bis alle) dieser potenziellen Käufer verfügen sicherlich bereits über ein Mobiltelefon und einen Vertrag – nicht wenige wahrscheinlich über ein iPhone. Daher muss Google mit dem ‚Nexus One‘ in einen hart umkämpften und gesättigten Markt eindringen. </p>
<p style="text-align: justify;">Was meint ihr? Welchen Weg wird Google gehen? Wird das ‚Nexus One‘ ein riesiger Erfolg oder wird es ein Nischenprodukt mit einem geringen Marktanteil bleiben?</p>

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