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	<title>google-oekonomie.de &#187; Marketing</title>
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	<description>Die Strategien und Taktiken des Internetgiganten</description>
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		<title>Remarketing-Konzept von Google ist ambivalent zu bewerten</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Mar 2010 07:00:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Veit Siegenheim</dc:creator>
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		<description><![CDATA[

Google hat für AdWords eine neuen Funktion in der Pipeline. Mit einem Remarketing sollen Werbetreibende gezielter Nutzer ansprechen können, die ihre Website gerade verlassen haben. Wenn ein Nutzer über eine Anzeige beispielsweise auf einer E-Commerce-Website landet, dort aber nicht einkauft, wird er in einer Liste gespeichert und bekommt anschließend weiter Display-Anzeigen dieser Website zu sehen &#8211; sofern er noch über [...]]]></description>
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<p style="text-align: justify;">Google hat für AdWords eine neuen Funktion in der Pipeline. Mit einem <strong><a title="Remarketing" href="http://searchengineland.com/google-now-offering-remarketing-to-all-adwords-advertisers-38786" target="_blank">Remarketing</a> </strong>sollen Werbetreibende gezielter Nutzer ansprechen können, die ihre Website gerade verlassen haben. Wenn ein Nutzer über eine Anzeige beispielsweise auf einer E-Commerce-Website landet, dort aber nicht einkauft, wird er in einer Liste gespeichert und bekommt anschließend weiter Display-Anzeigen dieser Website zu sehen &#8211; sofern er noch über das Google-Werbenetzwerk erreichbar ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Spannende: Je nachdem, wo der Besucher die Webseite verlassen hat, lassen sich inhaltlich unterschiedliche Anzeigen einblenden, die etwa auf das Produktangebot, den Preis oder das Abonnement eines Newsletters abzielen. Vollkommen neu ist das Verfahren nicht. Yahoo hat bereits seit längeren ein eigenes &#8220;Re-Targeting&#8221;-Programm in petto und auch spezialisierte Dienstleister stehen bereit. Attraktiv macht das Googles Konzept die direkte Verknüpfung mit Google Analytics und Google AdWords. Mit dem neuen Remarketing-Konzept ist es noch einfacher geworden, einen einmal begonnenen Kontakt bzw. Interaktion mit potentiellen Kunden zu intensivieren.</p>
<p style="text-align: justify;">Interessant dürften nach der Einführung der Funktion Studien und Analysen sein, ob es bei dieser Art Targeting durch den Wiedererkennungswert eine höhere Klickrate geben dürfte oder ob die Nutzer einfach nur genervt sind, weil sie von einer bestimmten Anzeige &#8220;verfolgt&#8221; werden. Interessant dürfte auch eine Herausforderung sein, wie Google eine inhaltliche Abgrenzung herbeiführen will. Bewegt sich ein Nutzer auf einem bestimmten Angebot &#8211; sagen wir einem Shop für Schuhe, weil er sich über neue Schuhmode informieren will &#8211; und geht er dann sehr bewußt auf eine inhaltlich andere Webseite &#8211; sagen wir eine Reise-Webseite &#8211; bekommt er dann auf der Reise-Webseite Werbung für Schuhe zu sehen?</p>
<p style="text-align: justify;">Remarkting ist sicherlich ein interessantes Instrument zur Nutzeransprache und ein attraktives Werbemittel, um den gleichen Kunden mit Werbung im Internet zu umwerben. Mit Google Remarketing hat man eine hohe Wahrscheinlichkeit, das ein und derselbe Internetnutzer die gewünschten Werbebotschaften mehrfach wahrnimmt. Allerdings muss dabei wahrscheinlich sehr aufgepasst werden, dass man mit dem Ansatz nicht das genaue Gegenteil erreicht, nämlich, dass der Nutzer von der Werbung genervt ist.</p>

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		<title>Ooops! Markenanmeldung für das Nexus One abgelehnt</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Mar 2010 07:33:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Veit Siegenheim</dc:creator>
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Am 10. Dezember 2009 hat Google einen Antrag gestellt, den Begriff &#8220;Nexus One&#8221; als Marke für ein mobiles Endgerät schützen zu lassen. Dieser Antrag wurde nun vom amerikanischen Patent- und Markenamt ablehnt. (Wer sich dafür interessiert: Hier findet sich der Ablehnungsbescheid, datiert vom 09. März zum Download). Die Begründung: Eine Marke &#8220;Nexus&#8221; wurde bereits im Dezember 2008 von [...]]]></description>
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<p style="text-align: justify;">Am 10. Dezember 2009 hat Google einen Antrag gestellt, den Begriff &#8220;Nexus One&#8221; als Marke für ein mobiles Endgerät schützen zu lassen. Dieser Antrag wurde nun vom amerikanischen Patent- und Markenamt ablehnt. (Wer sich dafür interessiert: <a title="Link zum Ablehnungsbescheid" href="http://tmportal.uspto.gov/external/portal/tow?SRCH=Y&amp;isSubmitted=true&amp;details=&amp;SELECT=US+Serial+No&amp;TEXT=77891022" target="_blank">Hier findet sich der Ablehnungsbescheid</a>, datiert vom 09. März zum Download). Die Begründung: Eine Marke &#8220;Nexus&#8221; wurde bereits im Dezember 2008 von einer regionalen, amerikanischen Telefongesellschaft namens Integra Telecom angemeldet. Das Problem: Da beide Marken der Klasse Telekommunikation zugeordnet sind, sieht das Markenamt hier eine Verwechselungsgefahr (&#8220;Likelihood of Confusion&#8221;) für die Verbraucher. Gegen diese Entscheidung kann Google jedoch noch Berufung einlegen. Bereits im Vorfeld gab es Ärger mit einer amerikanischen Filmproduktionsfirma, die die Markenrechte an der Marke Nexus besitzt. <a title="Artikel BladeRunner" href="http://www.google-oekonomie.de/google-meldet-marke-nexus-one-fur-mobiltelefone-an/" target="_blank">Wir haben darüber berichtet</a>. Mal sehen, ob sich Google am Ende durchsetzen wird? Oder ob man Integra Telecom die Markenrechte abkaufen oder eine Nutzungslizenz erwerben werden muss.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.google-oekonomie.de/wp-content/uploads/2010/03/NexusOneMarke.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1768" title="NexusOneMarke" src="http://www.google-oekonomie.de/wp-content/uploads/2010/03/NexusOneMarke.jpg" alt="" width="425" height="193" /></a></p>

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		<title>Google schaltet erstmals Image-Werbung zum SuperBowl</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Feb 2010 11:00:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Kaumanns</dc:creator>
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Google ist bekannt dafür, weitestgehend klassische Werbung zur Förderung ihrer Produkte abzulehnen. Man war und ist zu Recht Stolz darauf, dass sich die Suchmaschine über Mundpropaganda und clevere Distributionsverträge verbreitet hat. Die Ablehnung von Google gegenüber der herkömmlichen Werbung wird oftmals am amerikanischen SuperBowl festgemacht. Umso bemerkenswerter ist nun, dass Google hier eine 180-Grad-Kehrtwende vollzogen [...]]]></description>
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<p style="text-align: justify;">Google ist bekannt dafür, weitestgehend klassische Werbung zur Förderung ihrer Produkte abzulehnen. Man war und ist zu Recht Stolz darauf, dass sich die Suchmaschine über Mundpropaganda und clevere Distributionsverträge verbreitet hat. Die Ablehnung von Google gegenüber der herkömmlichen Werbung wird oftmals am amerikanischen SuperBowl festgemacht. Umso bemerkenswerter ist nun, dass Google hier eine 180-Grad-Kehrtwende vollzogen hat <span id="more-1310"></span>und erstmals Werbung im Rahmen des SuperBowls (der gestern Nacht stattfand) geschaltet hat &#8211; Spot siehe unten.</p>
<p style="text-align: justify;">Auszug aus unserem Buch &#8216;Die Google-Ökonomie&#8217;: &#8220;Der Super Bowl ist einer der wichtigsten Termine im amerikanischen Sportjahr. Der Super Bowl XXXIV im Jahr 2000 sollte als „Dotcom Bowl“ Berühmtheit erlangen. Der Super Bowl ist nicht nur für den American Football das Top-Ereignis, sondern auch für die Werbewirtschaft. Alles was in der Markenwelt Rang und Namen hat, will im werblichen Umfeld des Super Bowl vertreten sein. Große Markenartikler richten ganze Kampagnen nur auf dieses eine Ereignis aus. Für die Werbepausen während der Veranstaltung werden eigens Werbspots entwickelt. Die Preise für die 30- oder 60-Sekünder erreichen regelmäßig neue Höchststände.</p>
<p style="text-align: justify;">Als am 24. Januar 2000 die St. Louis Rams im Georgia Dome in Atlanta auf die Tennessee Titans trafen, war dies so etwas wie der Anfang des Waterloo der Dotcom-Firmen. 17 von 35 Werbende waren Dotcom-Firmen, von denen die meisten Zuschauer bis dato nie etwas gehört hatten; vertreten waren Unternehmen wie Lifeminders.com, Epidemic.com, Kforce.com, Netpliance.com oder OurBeginning.com – heute (fast) niemandem mehr bekannt. Der durchschnittliche Preis für einen 30 Sekunden langen Werbespot erreichte mit 2,4 Millionen Dollar ungeahnte Höhen. Allein mit der Fernsehwerbung verbrannten die Dotcom-Firmen mehr als vierzig Millionen Dollar und das mit einem zweifelhaften Effekt. Epidemic.com beispielsweise steigerte seinen Traffic von 9.000 auf nur 30.000 Besucher nach dem Event – dabei schauten allein in den USA 141 Millionen Zuschauer den Super Bowl. Die Werbewirkung verpuffte regelrecht. Die Besucherzahlen gingen ein paar Tage später auf den Wert von vor dem Event zurück. Die Dotcom Bowl ist dabei nur das eindringlichste und plakativste Beispiel wie die Internetunternehmen der ersten Generation das Geld für Marketing und Werbung nur so verpulverten – etliche weitere Beispiele ließen sich aufzählen. Brin und Page waren zu recht von diesem Geschäftsgebaren wenig begeistert und lehnten Werbung und klassische Marketingansätze schlichtweg ab.&#8221;</p>
<p style="text-align: justify;">Mal sehen, wie nun der Effekt für Google sein wird. Da der Spot (siehe unten) bereits zwei Monate vor dem SuperBowl XLIV im Netz war, kann man einen Vergleich ziehen. Der Spot hatte bis dato 1,2 Millionen Zugriffe, was natürlich auch mit der Berichterstattung und der Verbreitung der Nachricht über Twitter durch Eric Schmidt zu tun hat. Aktuell liegt der Wert knapp unter 1,4 Millionen. Also nur eine Veränderung von rund 200.000 Views. Das ist aufgrund der mehreren hundert Millionen Zuschauer weltweit, nur ein Tropfen auf den heißen Stein.</p>
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="350" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/nnsSUqgkDwU&amp;feature" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="350" src="http://www.youtube.com/v/nnsSUqgkDwU&amp;feature"></embed></object></p>

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		<title>Google stellt &#8220;click-to-call&#8221;-Feature für Mobile Ads vor</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Feb 2010 05:00:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Kaumanns</dc:creator>
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Google forciert die mobile Werbung und führt immer neue Features ein. Jetzt stellte man die Integration einer &#8220;click-to-call&#8221;-Funktion in Werbung für Smartphones vor. Der Nutzer kann mit einem einfachen Druck auf eine integrierte Telefonnummer oder Button direkt mit dem Werbetreibenden verbunden werden. Für Werbetreibende ergeben sich dadurch interessante Möglichkeiten, so können beispielsweise Restaurants direkt Reservierungen [...]]]></description>
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<p style="text-align: justify;">Google forciert die mobile Werbung und führt immer neue Features ein. Jetzt stellte man die Integration einer <a title="Click-to-Call" href="http://googlemobile.blogspot.com/2010/01/new-click-to-call-phone-numbers-in.html" target="_blank">&#8220;click-to-call&#8221;-Funktion</a> in Werbung für Smartphones vor. Der Nutzer kann mit einem einfachen Druck auf eine integrierte Telefonnummer oder Button direkt mit dem Werbetreibenden verbunden werden. Für Werbetreibende ergeben sich dadurch interessante Möglichkeiten, <span id="more-1108"></span>so können beispielsweise Restaurants direkt Reservierungen über geschaltete Werbung annehmen oder Marketingkampagnen können in eine direkte Konsumenteninteraktion münden. Diese Art der Werbung eignet sich hervorragend für neue Bezahlformen wie Price-Per-Action. Bereits vor einigen Wochen hat Google einen Patentantrag für ein Lead Management gestellt. Über das Lead Management können derartige Kundenkontakte erfasst, gemessen und verwaltet werden. Es dürfte nur noch eine Frage der Zeit sein, wann der Werbetreibende diese Funktion über die Google-Werbeplattform nutzen kann.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Beschreibung der neuen Click-to-call-Funktion sind in diesem Video zu finden:</p>
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="350" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/A-YfV2ZuJkc" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="350" src="http://www.youtube.com/v/A-YfV2ZuJkc"></embed></object></p>
<p style="text-align: justify;"> </p>

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		<title>Google beendet kostenloses WiFi-Angebot &#8211; 250.000 Dollar an Spenden</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 19:33:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Kaumanns</dc:creator>
				<category><![CDATA[Google Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
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Gemeinsam mit Richard Bransons Virgin Atlantic hatte Google am 10. November 2009 sein kostenloses WiFi-Angebot an über 50 Flughäfen und in allen Virgin-Flugzeugen ins Leben gerufen. Heute wurde das Programm offiziell beendet. Ein Teil des Angebots war, dass die Reisenden im Gegenzug zum kostenlosen Angebot eine Spende für eine gemeinnützige Organisation geben konnten. Google hat [...]]]></description>
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<div class="topsy_widget_data topsy_theme_jade" style="float: right;margin-left: 0.75em; background: url(data:,%7B%20%22url%22%3A%20%22http%253A%252F%252Fwww.google-oekonomie.de%252Fgoogle-beendet-kostenloses-wifi-angebot-250-000-dollar-an-spenden%252F%22%2C%20%22shorturl%22%3A%20%22http%3A%2F%2Fbit.ly%2F9ACOtz%22%2C%20%22style%22%3A%20%22small%22%2C%20%22title%22%3A%20%22Google%20beendet%20kostenloses%20WiFi-Angebot%20-%20250.000%20Dollar%20an%20Spenden%22%20%7D);"></div>
<p style="text-align: justify;">Gemeinsam mit Richard Bransons Virgin Atlantic hatte Google am 10. November 2009 sein kostenloses WiFi-Angebot an über 50 Flughäfen und in allen Virgin-Flugzeugen ins Leben gerufen. Heute wurde das Programm <a title="WiFi" href="http://googleblog.blogspot.com/2010/02/wrapping-up-our-free-holiday-wifi.html?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+blogspot%2FMKuf+%28Official+Google+Blog%29" target="_blank">offiziell beendet</a>. <span id="more-1165"></span>Ein Teil des Angebots war, dass die Reisenden im Gegenzug zum kostenlosen Angebot eine Spende für eine gemeinnützige Organisation geben konnten. Google hat dabei jeden gespendeten Dollar verdoppelt. Insgesamt spendeten Reisende rund 250.000 Dollar, insgesamt kamen so 500.000 Dollar zusammen.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.google-oekonomie.de/wp-content/uploads/2010/02/Virgin.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1166" title="Virgin" src="http://www.google-oekonomie.de/wp-content/uploads/2010/02/Virgin.jpg" alt="" width="400" height="370" /></a></p>

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		<title>Warum das „Nexus One“ gegen das iPhone chancenlos ist</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Jan 2010 23:05:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Kaumanns</dc:creator>
				<category><![CDATA[Google und Telekommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Geschäftsmodell]]></category>
		<category><![CDATA[Innovation]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
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		<category><![CDATA[Wettbewerb]]></category>

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Heute, am 05. Januar um 10.00 Ortszeit in Mountain View, dürfte Google den Vorhang über die Geheimnisse um &#8220;sein&#8221; neues Smartphone „Nexus One“ lüften, vielleicht wird es aber kein Smartphone mit dem Google-Logo sein, sondern nur &#8220;ein&#8221; neues Telefon von HTC, an dessen Entwicklung Google massiv mitgewirkt hat und mit dem man die umfassenden Möglichkeiten [...]]]></description>
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<p style="text-align: justify;">Heute, am 05. Januar um 10.00 Ortszeit in Mountain View, dürfte Google den Vorhang über die Geheimnisse um <strong>&#8220;sein&#8221;</strong> neues Smartphone „Nexus One“ lüften, vielleicht wird es aber kein Smartphone mit dem Google-Logo sein, sondern nur <strong>&#8220;ein&#8221;</strong> neues Telefon von HTC, an dessen Entwicklung Google massiv mitgewirkt hat und mit dem man die umfassenden Möglichkeiten der Android-Plattform aufzeigen möchte (was bislang vielleicht zu kurz kam). Viele Informationsschnipsel sind bereits durchgesickert oder bewusst gestreut worden (wahrscheinlich letzteres). Immer wieder tauchte in den letzten Wochen die Frage auf, in wie weit das Nexus One eine Konkurrenz für das Apple iPhone sein wird oder ob das vermeintliche Google-Phone dem iPhone den Rang ablaufen könnte. Wir haben die vermeintlichen Fakten und Spekulationen verdichtet und kommen dabei zu dem Schluß: Das „Nexus One“ wird das iPhone nicht gefährden können.<span id="more-567"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Unzweifelhaft wird das „Nexus One“ mit dem Android-Betriebssystem ausgeliefert, welches der Internetriese vor etwas mehr als einem Jahr vorgestellt hatte. Android sollte mit seinem Open Source-Konzept im Kern ein visionäres Betriebssystem für mobile Endgeräte werden, vor allem weil andere Unternehmen – Endgerätehersteller wie Netzbetreiber und Software-Anbieter – es kostenlos nutzen können und eigene Anwendungen dafür entwickeln können. Dieser Ansatz war vergleichbar mit dem Microsoft Ansatz Mitte der 1980er Jahre für MS-DOS die damalige Vormachtstellung von Apple bei den PCs zu brechen und die Firma von Steve Jobs an den Rand des Ruins zu bringen. Android sollte für Google das Instrument sein, die Hegemonie des Apple iPhone zu brechen. Bislang fiel der Erfolg von Android allerdings recht bescheiden aus.  Zwar haben eine Reihe von Endgeräteherstellern entsprechende Android-Geräte mit durchaus zufrieden stellenden Verkaufszahlen auf den Markt gebracht – besonders HTC, Samsung und Motorola. Aber die Vormachtstellung von Apple hat dadurch nicht abgenommen, sondern hat in den letzten beiden Jahren deutlich zugenommen. Man verfolgt nach wie vor, seinen geschlossenen Ansatz wie seit 20 Jahren – hat aber aus den Erfahrungen und Fehlern mit dem PC-Betriebssystemen gelernt.</p>
<p style="text-align: justify;">Apple hat es wie kein zweites Unternehmen verstanden, ständig mit Innovationen bei Konsumelektronik zu glänzen, sondern auch Heerscharen extrem loyaler Fans hinter sich zu versammeln. Was vor rund 10 bis 15 Jahren wenige eingeschworene Mac-Nutzer waren, ist zu einer Massenbewegung geworden. Diese Entwicklung wurde durch Produkte wie iMac, MacBook, iPod oder iPhone mit ihrem unverwechselbaren Produktdesign und intuitiver Bedienbarkeit erreicht. Jedes dieser Produkte war und ist ein Premium-Produkt, allerdings zur Produkteinführung mit neuen, ungewöhnlichen und innovativen Funktionen ausgestattet. Die Konkurrenz war jedes Mal überrascht und benötigte längere Zeit, um zumindest annähernd aufschließen zu können. In der Zwischenzeit entwickelte Apple den nächsten „Knaller“.</p>
<p style="text-align: justify;">Wie in der klassischen Militärstrategie hat man den Entscheidungshorizont des Wettbewerbs antizipiert und war den Konkurrenten meist ein oder mehr Schritte voraus. Apple agierte so schnell und konsequent, dass die Konkurrenz nicht hinterher kam. Dazu kam auch das notwendige Quäntchen Glück und der richtige Riecher. Die Kunden waren und sind so begeistert, dass viele zu echten Fans wurden. Apple war so erfolgreich, dass der Aktienkurs um mehrere hundert Prozent stieg und man türmte Barreserven von bislang 35 Milliarden Dollar auf.</p>
<p style="text-align: justify;">Das iPhone ist ein Paradebeispiel für den Erfolg Apples. Es dauert fast zwei Jahre bis die Wettbewerber Produkte auf den Markt bringen konnten, die es annähernd mit dem iPhone aufnehmen konnten und existierende Schwächen (wie die fehlende Tastatur) versuchten auszunutzen. Apple hat in der Zwischenzeit das iPhone immer weiter verbessert. Die derzeitige Dominanz erinnert stark an die Macintosh-Zeiten. Wenn dies alles gewesen wäre, wäre die Angriffsfläche für Google sehr groß. Apple kontrolliert immer noch das Betriebssystem und verklagt jeden rigoros, der es zu kopieren versucht. Auch dies scheint eine passende Angriffsfläche zu Google gewesen zu sein, mit einem offenen Konzept den Rest der Mobilfunkindustrie und Endgerätehersteller hinter sich zu versammeln, um die Vormachtstellung endlich zu brechen.</p>
<p style="text-align: justify;">Aber wie bereits erwähnt, hat Apple aus den strategischen Fehlern der Vergangenheit gelernt. In einem der brillantesten, strategischen Schachzüge öffnete Apple die propriertäre iPhone-Plattform für externe Entwickler, damit diese ihre Anwendungen für das iPhone entwickeln sollten. Apple sorgte gleich für die passende Vermarktung und das Geschäftsmodell über den AppStore. Die Erfolge dieser Strategie dürften sogar die Entscheider bei Apple überrascht haben. Der Erfolg der Apps traf genau auf die schwerste Wirtschaftskrise seit der großen Depression mit der Folge, dass sich die Venture Capital-Geber mit neuen Investments sehr zurückhielten. Die aufgestaute Kreativität, Ideen und Energie kanalisierten sich sicherlich zum Teil in den kleinen Anwendungen für das iPhone – wobei dies schwer nachzuweisen ist. Das Ergebnis: In 18 Monaten wurde über 120.000 Anwendungen für das iPhone entwickelt – Anwendungen für alle möglichen und unmöglichen Dinge! Etliche dieser Anwendungen sind sehr nützlich, viele aber auch Blödsinn. Aber das spielt keine Rolle. Es ist entscheidend, dass die schirre Masse an Anwendungen, die Möglichkeit immer etwas Neues zu entdecken, den Erfolg des iPhone maßgeblich beeinflusst hat. Die Apps bildeten eine unbezwingbare Mauer für alle potenziellen Wettbewerber für das iPhone. Apple hat es dabei geschafft, das Urheberrecht „seiner“ Entwickler zu schützen und interessante Erlösmöglichkeiten zu bieten.</p>
<p style="text-align: justify;">Im Wettbewerb zwischen dem iPhone und dem Nexus One muss der Herausforderer hier nachlegen oder vielleicht sogar besser sein. Mit einer eigenen starken Entwickler-Community im Rücken. Android könnte das Potenzial dazu haben. Wie gesagt: könnte. Bislang ist die Entwickler-Community des Android noch recht dürftig. Der einzige alternative Weg, dem iPhone ernsthaft Konkurrenz zu machen wäre, eine Preisschlacht gegen das iPhone anzuzetteln. Ein super günstiges und super gutes Smartphone mit einem außerordentlichen Design (darin ist Apple bekanntlich der Meister des Fachs). Dies wurde massive Kosten für Google bedeute. Alleine um mit den Verkaufszahlen des iPhone aufschließen zu können, müsste Google deutlich über 10 Milliarden in Subventionen investieren – mit ungewissem Ausgang.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein &#8221;Nexus One&#8221; unter der Marke Google könnte, wenn es im Bundle mit einer Vertragsbindung zu einem subventionierten Preis kommt, erheblich an Glaubwürdigkeit kosten. War Google nicht das Unternehmen, welches bei der Versteigerung des 700 MHz-Frequenzbandes in den USA im letzten Jahr massive Forderungen nach <strong>Open Applications, Open Devices, Open Services </strong>und <strong>Open Networks</strong> gestellt hat? Und nun soll das Nexus One, auch mit einem zweijährigen Vertrag zu 180 Dollar angeboten werden?  </p>
<p style="text-align: justify;">Wenn aber ein jemand Apple das Wasser reichen kann, dann wäre es Google. Es gibt nur wenige Unternehmen mit einer vergleichbaren technologischen Expertise gepaart mit Wagemut und unkonventionellem Denken und Handeln. Google könnte Apple mit einem „richtigen“ Webphone Paroli bieten, einem Navigationsgerät für das mobile Internet. Dies wäre im Vergleich zum iPhone ein radikal anderer Ansatz (mit sehr vielen Herausforderungen) und würde Apple sicherlich unter Druck setzen. Unglücklicherweise ist das „Nexus One“ nach allem, was man weiß, in weiten Teilen ein herkömmliches Smartphone. Was wird fundamental neu sein? Was wird das besondere sein? Wo betritt Google Neuland? Kein ungewöhnliches Preis- oder Geschäftsmodell? Ein technologisch gutes Gerät, aber kein iPhone-Killer! Google könnte mit diesem Ansatz eine Chance verspielen und keine zweite mehr bekommen. Wenn erstmal klar ist, dass das „Nexus One“ geben das iPhone im Auge der Verbraucher das zweitbeste Gerät ist, dürfte sich die Vormachtstellung von Apple weiter festigen.</p>
<p style="text-align: justify;">In der Zwischenzeit schickt sich Apple an, ein weiteres Segment erfolgreich zu besetzen. In rund zwei Wochen erwartet die Fachwelt die Bekanntgabe eines neuartigen Tablet PC ähnlich einem überdimensionierten iPod Touch mit der einen oder anderen ungewöhnlichen Funktion. Die Fans werden dieses Gerät sicherlich wieder begierig aufnehmen. Sicherlich wird man viele der iPhone Apps auf diesem Tablet PC nutzen können und die Entwickler-Community wird genauso sicher viele weitere sinnvolle und unsinnige Anwendungen dafür liefern. Apple könnte hier ein neues (Milliardenschweres) Marktsegment etablieren. Mit einem solchen Tablet PC dürfte Apple wieder ein innovatives Produkt haben, welches die bestehenden Konventionen sprengt und die Konkurrenz zu einer Aufholjagd zwingt (das Google Netbook wird ja gerüchteweise zum Weihnachtsgeschäft 2010 erwartet – ein Jahr nach Apple). Das Google-Phone „Nexus One“ dürfte der Verlierer sein, auch wenn es dem iPhone als einzigem das Wasser reichen kann. Jedoch dürfte dies nicht genug sein, um das iPhone von seinem Thron zu stoßen</p>

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		<title>Sich unwissend vor den Karren spannen lassen oder das Viral Marketing für das ‚Nexus One‘</title>
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		<pubDate>Sat, 02 Jan 2010 10:29:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Kaumanns</dc:creator>
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<p style="text-align: justify;">Plötzlich war es da. Niemand außerhalb von Google hatte bis dato etwas vom Google Smartphone namens ‚Nexus One‘ mitbekommen. Zwar gab es bereits seit fast zwei Jahren das hartnäckige Gerücht, dass man bei Google an einem eigenen Smartphone arbeiten würden, aber nach dem Aufbau der Open Handset Alliances und dem Betriebssystem Android schien der Konzern seine strategischen Ziele im Bereich des mobilen Internets ganz elegant ohne ein eigenes Endgerät zu erreichen. Und dann, ganz “zufällig” sickerte durch, dass es bald ein Smartphone mit dem Google-Logo geben würde. Ob es ganz so zufällig war, wagen wir stark zu bezweifeln. Unsere Meinung: Es handelt sich um eine gezielte und von langer Hand geplante Marketing-Kampagne auf der Grundlage des Viral Marketing, bei der sich die Blogosphere (einschließlich uns) und die Presse geschickt hat vor den PR-Karren hat spannen lassen.<span id="more-486"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Alles begann mit ein paar Meldungen über Twitter am 11. Dezember, sehr schnell wurde dieses Thema von verschiedenen Blogs aufgegriffen, unter anderem dem sehr einflussreichen Blog <a title="Infos" href="http://www.techcrunch.com/2009/12/11/google-phone-zomg/" target="_blank">TechCrunch</a>. Ungewöhnlich ist, dass das Thema bereits am 12. Dezember in einer etwas kryptischen Nachricht vom offiziellen <a title="Infos" href="http://googlemobile.blogspot.com/2009/12/android-dogfood-diet-for-holidays.html" target="_blank">Google Mobile Blog</a> aufgegriffen wurde. Normalerweise reagiert der Konzern auf Gerüchte nicht oder wenn, dann nur sehr spät. Kurze Zeit später – am 14. Dezember – konnte man die ersten verschwommenen Fotos das Nexus One bewundern – „versehentlich“ auf der Google-Fotoseite Picasa veröffentlicht. Es dauerte nicht allzu lange da tauchte das erste verwackelte Video des Smartphones auf YouTube auf. Jedes neue Informationsschnipsel wurde gierig und bereitwillig aufgenommen und verbreitete sich rasend schnell im Web. Dann bestätigte Google offiziell die Pläne für das neue Smartphone. Dies wäre aber nicht nötig gewesen, da dies durch die <a title="Info" href="http://www.google-oekonomie.de/google-meldet-marke-nexus-one-fur-mobiltelefone-an/" target="_blank">Anmeldung der Marke</a> ‚Nexus One‘ beim amerikanischen Patent- und Markenamt ohnehin einen offiziellen Charakter bekommen hätte. Auch eine Anmeldung bei der Telekommunikationsbehörde FCC und eine Zertifizierung durch das ‚Global Certification Forum (GCF)‘ hätte die Pläne von Google offen gelegt.</p>
<p style="text-align: justify;">Alles in allem muten die ganzen Ereignisse an, als wären hier viele Zufälle im Spiel und noch mehr Informationslücken bei dem ansonsten so verschwiegenen Konzern. Es handelt sich um eine sehr gezielte und durchgeplante Marketing-Kampagne im Vorfeld des Marktstarts des ‚Nexus One‘. Schaut man sich die Fakten an, so hat man eine enorme Aufmerksamkeit für das neue Smartphone ohne irgendwelche erwähnenswerten Kosten bekommen. Der Begriff „Nexus One“ findet sich heute rund 6,9 Millionen Mal im Suchindex &#8211; stolze Leistung für ein Produkt, welches vor dem 12. Dezember unbekannt war. Man kann davon ausgehen, dass diese virale Kampagne den Run auf das neue Telefon verstärken wird und die Basis für eine erfolgreiche Vermarktung gelegt hat. Der Gegenwert im Vergleich zu einer klassischen Markteinführungskampagne dürfte objektiv gerechnet locker einen dreistelligen Millionenbetrag umfassen. Den Planern der Kampagne bei Google kann man nur gratulieren. Blogger und Presse müssen sich fragen, ob man sich nicht blind und willfährig hat vor den Marketingkarren spannen lassen (vielleicht sollten alle eine Rechnung für Werbung an Google schicken!!!). Und vor allem, die Tatsache, dass das neue Smartphone trotz aller Vorarbeiten bis zum Start tatsächlich geheim gehalten werden konnte, ist wirklich bemerkenswert.</p>
<p style="text-align: justify;">Am meisten wundert es aber, dass es in der Blogosphäre keine Aufregung gegeben hat, sich derart vor den Karren der kommerziellen Interessen Googles hat spannen lassen?!</p>

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