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	<title>google-oekonomie.de &#187; Offenheit</title>
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	<description>Die Strategien und Taktiken des Internetgiganten</description>
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		<title>Google hält Chromium-Entwicklern die Karotte hin</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 13:10:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Kaumanns</dc:creator>
				<category><![CDATA[Google Innovation]]></category>
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		<category><![CDATA[Offenheit]]></category>
		<category><![CDATA[Open Source]]></category>

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Google ist sehr geschickt darin, andere für sich arbeiten zu lassen. Nun gibt es ein weiteres Beispiel, wie Google das Crowdsourcing für seine Zwecke einsetzt. Man hat für Entwickler im Open Source-Projekt Chromium, welches eine wichtige Grundlage für den Browser Chrome darstellt, für jede identifizierte Sicherheitslücke 500 Dollar als Award ausgelobt &#8211; steigerungsfähig bis zu 1.337 [...]]]></description>
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<p style="text-align: justify;">Google ist sehr geschickt darin, andere für sich arbeiten zu lassen. Nun gibt es ein weiteres Beispiel, wie Google das Crowdsourcing für seine Zwecke einsetzt. Man hat für Entwickler im Open Source-Projekt Chromium, welches eine wichtige Grundlage für den Browser Chrome darstellt, für jede identifizierte Sicherheitslücke 500 Dollar als <a title="Security Contest" href="http://blog.chromium.org/2010/01/encouraging-more-chromium-security.html" target="_blank">Award ausgelobt</a> &#8211; steigerungsfähig bis zu 1.337 Dollar.<span id="more-1146"></span> Dieser Betrag ist lächerlich wenig, wenn man bedenkt, dass eigenständig durchgeführte Sicherheitsprüfungen erheblich mehr kosten würden als dieses Programm.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.google-oekonomie.de/wp-content/uploads/2010/02/Chromium.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1147" title="Chromium" src="http://www.google-oekonomie.de/wp-content/uploads/2010/02/Chromium.jpg" alt="" width="339" height="56" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Google hat mit dieser Art des Crowdsourcing bereits erfolgreiche Erfahrungen sammeln können. Im Februar 2009 hat Google für den Native Client den <a title="Native Client Security Contest" href="http://code.google.com/intl/de-DE/contests/nativeclient-security/index-old.html" target="_blank">Native Client Security Contest</a> ins Leben gerufen. Das Preisgeld war damals rund 9.000 Dollar.  Teilt man nun die Anzahl der eingereichten Beiträge durch das Preisgeld, so war der Beitrag mehr als lächerlich. Positiv ist, dass Google die Gemeinschaft der Entwickler in die Entwicklung und Verbesserung von Produkten einbezieht, negativ ist, dass die Honorierung in keinem Verhältnis zu der Qualität und dem Umfang der Leistung steht. Hier muss Google in jedem Fall nachbessern&#8230;</p>

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		<title>Google kauft sich „Social Web Dream Team“ zusammen (Google &amp; die Offenheit Teil 2)</title>
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		<pubDate>Sun, 31 Jan 2010 05:00:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Kaumanns</dc:creator>
				<category><![CDATA[Google Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
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Google war immer schon recht clever darin, seine eigenen Unzulänglichkeiten mit externem Know-How auszugleichen. Verschiedene Übernahmen dienten dazu, sich dezidierte Kenntnisse, Erfahrungen und Patente einzukaufen. In den letzten Monaten hat sich Google ein wahres Dream Team im Bereich Social Web zusammengekauft bzw. an Bord geholt. Dieses Social Web Team soll das bislang wenig erfolgreiche Thema [...]]]></description>
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<p style="text-align: justify;">Google war immer schon recht clever darin, seine eigenen Unzulänglichkeiten mit externem Know-How auszugleichen. Verschiedene Übernahmen dienten dazu, sich dezidierte Kenntnisse, Erfahrungen und Patente einzukaufen. In den letzten Monaten hat sich Google ein wahres Dream Team im Bereich Social Web zusammengekauft bzw. an Bord geholt. Dieses Social Web Team soll das bislang wenig erfolgreiche Thema Soziale Netzwerke bei Google in neue Höhen führen. <span id="more-1100"></span>Hintergrund dürften die schwache Position der eigenen Angebote und der immer noch anhaltende Höhenflug von Facebook darstellen, auf den man in Mountain View endlich eine Antwort finden will oder muss. Seine eigene soziale Netzwerk Orkut spielt nur in Brasilien und Indien eine Rolle. Die Projekte OpenSocial und Friend Connect sind allgemein wohlwollend aufgenommene und ambitionierte Experimente, aber letztendlich keine Konkurrenz für Facebook.</p>
<p style="text-align: justify;">Google hat sich daher mit führenden Köpfen und Vordenker der Social Web-Bewegung verstärkt. Zunächst wechselte im Dezember 2009 <strong>Jospeh Smarr</strong> zu Google. Smarr war Chief Platform Architect bei Plaxo, welches Social-Network-Dienstleistungen und -Software zur dezentralen Verwaltung von vernetzten Online-Adressbüchern anbietet. Er wird von vielen Kenner sehr geschätzt, da er eine Reihe Entwicklungstendenzen immer wieder sehr zutreffend prognostiziert hatte. Zudem lieferte er viele aktuelle Anwendungsbeispiele der gegenwärtigen Technik, wie ein Vortrag auf der Konferenz Google I/O aus dem letzten Jahr zeigt (siehe Video). Der zweite im Bunde war <strong>Chris Messina</strong>. Messina, ein hochrangiges Mitglied der Open ID-Foundation und der Open Web-Foundation, wird bei Google &#8220;Open Web Advocate&#8221;. Der Dritte im Bunde war nun letzte Woche <strong>Will Norris</strong>. Norris wird auch als der „Open Standards“-Guru bezeichnet und ist einer der wichtigsten und einflussreichsten Wortführer im Bereich der offenen Standards.</p>
<p style="text-align: justify;">Alle drei als Team dürften Google im Durchsetzen seiner Ideen von Offenheit sehr nützlich sein. Sei es durch deren Idee, deren Glaubwürdigkeit oder deren Einflussmöglichkeiten als in deren jeweiligen Gebiet. Der Wettbewerb im Internet ist auch ein Wettbewerb der Standard und der verschiedenen Arten von Standards. Google versucht immer da, wo es einen großen Vorteil zieht, offene Standards durchzusetzen. Aber da, wo das eigene Geschäftmodell durch offene Standards in Gefahr gerät, ist von Openess nichts mehr zu sehen. Mehr dazu in einem</p>
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		<title>Wasser predigen und Wein trinken? (Google &amp; die Offenheit Teil 1)</title>
		<link>http://www.google-oekonomie.de/google-wasser-predigen-und-wein-trinken-ein-kommentar/</link>
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		<pubDate>Sat, 30 Jan 2010 05:00:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Veit Siegenheim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Google Allgemein]]></category>
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Ein Kommentar: In einem internen Memo von Jonathan Rosenberg (Vice President of Product Management) an alle Mitarbeiter, welches am 21. Dezember 2009 auf dem Google Public Policy Blog veröffentlicht wurde, ging er auf das Thema Offenheit bei Google ein. Die wichtigsten Aussage von Rosenberg: „at Google we believe that open systems win. They lead to more [...]]]></description>
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<p style="text-align: justify;">Ein Kommentar: In einem internen Memo von <a title="Jonathan Rosenberg" href="http://www.google.com/corporate/execs.html#jonathan" target="_blank">Jonathan Rosenberg (Vice President of Product Management)</a> an alle Mitarbeiter, welches am 21. Dezember 2009 auf dem <a title="Google Public Policy Blog" href="http://googlepublicpolicy.blogspot.com/2009/12/meaning-of-open.html" target="_blank">Google Public Policy Blog</a> veröffentlicht wurde, ging er auf das Thema Offenheit bei Google ein. Die wichtigsten Aussage von Rosenberg: „at Google we believe that open systems win. They lead to more innovation, value and freedom of choice for consumers, and a vibrant profitable and competitive ecosystem for businesses.”<span id="more-511"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Hmm, irgendwie passen hier Wunsch und Wirklichkeit nicht zusammen. In dem Beitrag ‚<a title="Google und das Prinzip Offenheit" href="http://www.google-oekonomie.de/google-und-das-prinzip-offenheit-und-das-kalkul-dahinter/" target="_blank">Google und das Prinzip Offenheit</a>‘ haben wir unsere Sichtweise auf die Strategien hinter der Offenheit bei Google bereits erläutert. Richtig ist, dass die Strategie rund um Open Source und Offenheit bei Google sicherlich sehr viel weiter geht als bei den meisten etablierten Unternehmen – darunter sind sehr viele <a title="Open Source-Aktivitäten" href="http://blog.0x1fff.com/2009/12/35-google-open-source-projects-that-you.html" target="_blank">Aktivitäten, die kaum bekannt sind</a>. Richtig ist auch, dass bei Googles wichtigsten Quellen seines enormen Erfolgs (Suchtechnologie und Werbeplattform) von Open Source keine Spur mehr zu finden ist (Bitte nicht Offenheit mit Interoperabilität verwechseln).</p>
<p style="text-align: justify;">Nun mag man das Argument, dass eine Öffnung der Suchalogrithmen, Suchindex oder der verschiedenen Ontologien den Manipulationsversuchen Tür und Tor öffnen würde, ja noch ansatzweise nachvollziehen. Aber warum öffnet man nicht seine Werbeplattform? Hier ließe sich sicherlich auch ein sehr interessantes offenes Ökosystem für eine Reihe von Unternehmen aufbauen und sicherlich würde man hier einen weiteren Innovationsschub beobachten können. Das Problem: Eine Öffnung der Werbeplattform (über offene Schnittstellen hinaus) würde das Geschäftsmodell von Google massiv beeinflussen, wenn nicht sogar zusammenbrechen lassen. Der Grund: Der ökonomische Erfolg beruht auf dem intelligenten Sammeln und Ausnutzen von Daten. Eine Öffnung würde wahrscheinlich eine Kappung des Datenflusses bedeuten, weil Programmierer diese Funktionen sehr leicht entfernen können. Ohne Daten keine kontextsensitive Platzierung von Werbung, ohne Daten keine ausgefeilte Kampagnenplanung, usw..</p>
<p style="text-align: justify;">Google sollte beim Thema Offenheit den Mund nicht ganz so voll nehmen. Man nutzt das Prinzip Offenheit eben nur dort, wo man sich einen strategischen Vorteil erhofft und dort nicht, wo man viel zu verlieren hat. Eigentlich könnte man in dieses Punkt klarere Statements von Google erwarten und nicht die Nebelkerzen, die zu vielen Leuten Sand in die Augen streuen.  In gewissem Sinne predigt Google nur Wasser und nimmt einen kräftigen Schluck aus der Weinflasche.</p>

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		<title>Google und das Prinzip Offenheit &#8230; und das Kalkül dahinter</title>
		<link>http://www.google-oekonomie.de/google-und-das-prinzip-offenheit-und-das-kalkul-dahinter/</link>
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		<pubDate>Fri, 11 Dec 2009 06:18:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Veit Siegenheim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Google Allgemein]]></category>
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Google ist ein großer Verfechter der Offenheit im Internet. Immer wieder werden interessante Technologien als Open Source der Entwicklergemeinde zur Verfügung gestellt. In Mountain View ruft man immer nach einem offenen Internet, offenen Standards, offenen Netzwerken, offenem Betriebssystem, offenen Anwendungen, nach offenem Dies und offenem Das. Das Prinzip Offenheit ist eines wichtiges Mantra des Internetgiganten. So [...]]]></description>
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<p style="text-align: justify;">Google ist ein großer Verfechter der Offenheit im Internet. Immer wieder werden interessante Technologien als Open Source der Entwicklergemeinde zur Verfügung gestellt. In Mountain View ruft man immer nach einem offenen Internet, offenen Standards, offenen Netzwerken, offenem Betriebssystem, offenen Anwendungen, nach offenem Dies und offenem Das. Das Prinzip Offenheit ist eines wichtiges Mantra des Internetgiganten. So forderte Google beispielsweise bei der Versteigerung neuer Mobilfunkfrequenzen eine <a title="Link auf Google Blog: Openess" href="http://googlepublicpolicy.blogspot.com/2007/07/promise-of-open-platforms-in-upcoming.html" target="_blank">umfassende Offenheit im Ökosystem Mobilfunk</a>. Bei einem genauen Blick kann man sich verwundert die Augen reiben. Große Menschenliebe und altruistische Technologiebegeisterung steckt nicht (nur) dahinter. SONDERN ein blankes strategisches Kalkül, welches sehr definierte Grenzen und sehr klare strategische bzw. wirtschaftliche Zielsetzungen hat.<span id="more-272"></span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Offenheit als strategisches Mittel</strong><br />
Google setzt das Prinzip Offenheit als strategisches Mittel ein, um im Wettbewerb Vorteile zu gelangen – dies ist natürlich keineswegs verwerflich und durchaus legitim. Man stellt Technologie als Open Source in der Hoffnung bereit, dass sich so die eigene, offene Technologie als defacto-Standard durchsetzen wird. Bekannte Beispiele sind KML als Sprache für Kartendienste, das Chromium-Projekt als Grundlage der Browser der Zukunft, Google Go als neuartige Programmiersprache, und, und, und… Man könnte fast meinen, alles bei Google ist offen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Die Grenzen der Offenheit</strong><br />
Jedoch hat Google ein paar Bereiche, wo von Offenheit im Sinne von Open Source nichts, aber auch gar nichts zu finden ist. Das ist überall dort, wo Offenheit das eigene Geschäftsmodell oder die Wettbewerbsposition gefährden könnte! Was würde passieren, wenn Google seinen Suchindex öffnen würde? Was würde passieren, wenn Google Analytics als Open Source zur Verfügung stehen würde? Entwickler würde wahrscheinlich sofort die automatische Übertragung der Daten an Google unterbinden und man hätte ein richtiges Open-Source-Analysetool wie Piwik. Google bewahrt aber auch dort, wo man nicht wirklich offen ist, den Schein der Offenheit. Das Zauberwort heißt „Interoperabilität“! Für alle möglichen Produkte, die nicht offen sein, gibt es Programmierschnittstellen (API), die man nutzen kann. Ein Beispiel: Über ein AdWords API können Unternehmen ihre ERP-Systeme direkt mit AdWords verbinden und so einen durchgehenden Datenfluss aufbauen. Das ist sogar positiv für Google. Indem möglichst viele Technologien mit den Google Produkten verbunden werden, umso schwieriger wird es, auf die Google-Technologie zu verzichten. Man baut damit klassische Wechselhürden und –risiken auf.</p>
<p style="text-align: justify;">Fazit: Man sollte einen genauen Blick darauf werfen, wo und wie der Internetgigant das Prinzip Offenheit für sich strategisch einsetzt und sich durch die Nutzung nicht zu einem „willfährigen“ Helferlein machen lassen. Kostenlos ist auch bei Google nicht umsonst. Nie! Irgendeinen Vorteil zieht man aus diesen Aktivitäten immer, sei es einen Markt zu erobern, einen Wettbewerber zu schwächen, nützliche Daten zu generieren oder einen Standard durchsetzen zu wollen.</p>
<p style="text-align: justify;">Noch ein wenig Werbung in eigener Sache! In unserem Buch „Die Google-Ökonomie – Wie der Gigant das Internet beherrschen will“ haben wir das Prinzip Offenheit genauer und umfassender unter die Lupe genommen.</p>

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