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	<title>google-oekonomie.de &#187; Partnerschaft</title>
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	<description>Die Strategien und Taktiken des Internetgiganten</description>
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		<title>Google und AOL verlängern und erweitern Partnerschaft</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Sep 2010 07:02:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Kaumanns</dc:creator>
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Die bisher zehnjährige Partnerschaft zwischen AOL und Google war in der Geschichte von Google ein sehr wichtiger Meilenstein zur Verbreitung seiner Suchtechnologie und der Generierung neuer Umsätze. Nun haben beide Unternehmen nach langen Verhandlungen die Partnerschaft um weitere fünf Jahre verlängert und ausgeweitet. Inhalte aus AOL Video erscheinen demnächst auch bei YouTube und beide Unternehmen [...]]]></description>
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<p style="text-align: justify;">Die bisher zehnjährige Partnerschaft zwischen AOL und Google war in der Geschichte von Google ein sehr wichtiger Meilenstein zur Verbreitung seiner Suchtechnologie und der Generierung neuer Umsätze. Nun haben beide Unternehmen nach langen Verhandlungen die Partnerschaft um weitere fünf Jahre <a title="Presseinformation" href="http://www.businesswire.com/news/home/20100902005580/en/AOL-Google-Renew-Expand-Global-Partnership" target="_blank">verlängert und ausgeweitet</a>. Inhalte aus AOL Video erscheinen demnächst auch bei YouTube und beide Unternehmen wollen bei der Entwicklung mobiler Apps für Android zusammenarbeiten.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Partnerschaft mit Google dürfte dem neuen AOL-Chef Armstrong (einem Ex-Google Top-Manager) gut in die Strategie passen. AOL hat sein Geschäftsmodell neu ausgerichtet und setzt auf die Verwertung einer Vielzahl vertikaler Angebote, die durch eigene und externe Autoren erstellt werden. Für Google waren die Einnahmen aus der AOL Partnerschaft zeitweise die wichtigste Umsatzquelle und man hatte sich sogar vorübergehend mit fünf Prozent an AOL beteiligt. Der Vertrag dürfte auch deshalb wichtig sein, weil Google mit der Partnerschaft den Erzrivalen Microsoft hier aus dem Spiel hält. AOL hat die Vergabe einer neuen Suchpartnerschaft mit entsprechenden Zugeständnissen und Garantiezahlungen sehr spannend gemacht und versucht die beiden Rivalen Google und Microsoft zum eigenen Nutzen gegeneinander auszuspielen.</p>

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		<title>Neuer AOL Such-Deal: Google oder Bing?</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Feb 2010 06:00:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Kaumanns</dc:creator>
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Die Bedeutung mancher Dinge als Schlüssel zum Erfolg stellt sich erst im Nachhinein in voller Tragweite heraus. So auch die mittlerweile fast eine Dekade währende Partnerschaft zwischen AOL und Google im Bereich der Suche. Der erste Such-Deal zwischen den beiden Unternehmen im Jahr 2003 war ein wichtiger Meilenstein für den wirtschaftlichen Erfolg von Google. Der [...]]]></description>
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<p style="text-align: justify;">Die Bedeutung mancher Dinge als Schlüssel zum Erfolg stellt sich erst im Nachhinein in voller Tragweite heraus. So auch die mittlerweile fast eine Dekade währende Partnerschaft zwischen AOL und Google im Bereich der Suche. <span id="more-1225"></span>Der erste Such-Deal zwischen den beiden Unternehmen im Jahr 2003 war ein wichtiger Meilenstein für den wirtschaftlichen Erfolg von Google. Der Vertrag wurde im Jahr 2005 um fünf Jahre bis 2010 verlängert und schloss eine 5%-Beteiligung von Google für eine Milliarde in bar ein. Die Zeiten haben sich mittlerweile fundamental verändert. AOL hat seine Verbindung mit Time Warner gelöst und versucht sein Glück auf eigenen Füßen. Google hat die Beteiligung mit Verlusten und Abschreibungen im mittleren dreistelligen Millionen-Bereich an AOL zurückverkauft. AOL hat sich aus vielen lokalen Märkten zurückgezogen – darunter auch Deutschland – und arbeitet unter der Führung des derzeitigen CEO, ex-Google Top Manager, Tim Armstrong intensiv an der Neuausrichtung seines Geschäftsmodells. Nun läuft der Such-Deal zwischen AOL und Google aus und es scheint im Hintergrund ein heftiger Wettbewerb zwischen Google und Bing entbrannt zu sein, einen neuen Vertrag abschließen zu können. Wer wird im Rennen um einen neuen Deal die Nase vorn haben?</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.google-oekonomie.de/wp-content/uploads/2010/02/AOLGoogleBing.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1228" title="AOLGoogleBing" src="http://www.google-oekonomie.de/wp-content/uploads/2010/02/AOLGoogleBing.jpg" alt="" width="409" height="146" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">In der Investorenkonferenz zum Abschluss des Geschäftsjahres 2009 ging Armstrong auf die Situation ein. Armstrong ließ durchblicken, dass Google derzeit in Führung liegt, dass das Rennen aber noch offen ist. AOL besitzt in den USA immer noch den fünftgrößten Marktanteil im Bereich der Suche und würde Microsoft auf einen Schlag mehrere Prozent Zuwachs bescheren. Der Vertrag scheint dieses Mal allerdings keine 1:1-Fortsetzung des bestehenden Vertrags zu sein (Suche gegen Umsatzbeteiligung), sondern Armstrong möchte den Deal auf die neue Strategie von AOL, eines „Content Nischenanbieters (<a title="AOL nichebuster" href="http://www.techcrunch.com/2009/12/09/aol-armstrong-cnbc-nichebusters-transcript/" target="_blank">nichbuster strategy</a>)“, ausrichten. Dabei spielt die Distribution und die Reichweite für die eigenen Angebote und Inhalte eine ebenso wichtige Rolle wie die garantierte Vertragssumme. Armstrong hat dies auf die Frage eines Analysten unmissverständlich klargestellt (aus dem Transkript):</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">“On search deal, we have had a great partnership with Google, we continue to be close to them. What we are expecting to get out of search deal is longer-term partnership where we are both aligned. We have a long partnership with Google. Marketplace is more competitive. First and foremost if you are looking for us to squeeze more dollars or pennies out every quarter, you are going to be disappointed. Looking for a deal that helps our strategy, a reasonable deal for us and the partner. We are a content focussed company, <strong>distribution is almost as important to us as money</strong>, <strong>we will look for distribution as much as money in the deal</strong>.”</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Die Entscheidung für oder gegen Microsoft oder Google wird daher nicht allein vom Geld, sondern auch von anderen Faktoren abhängen, die in einem Verhältnis stehen müssen. Microsoft wäre sicherlich bereit, ein Premium für dieses Deal zu geben, Google dürfte trotz der langjährigen Partnerschaft einen Verlust dieses Deals aufgrund seiner dominanten Marktposition verschmerzen können. Die Entscheidung dürfte daher interessant werden. Falls Microsoft den Deal bekommen sollte, dann dürfte doch das finanzielle in der Entscheidung überwiegt haben. Falls Google den Deal bekommt, wird es interessant sein, welche Vereinbarungen oder gar Zugeständnisse für die Integration der AOL-Dienste haben könnte. Google wandelt auf einem schmalen Grad. Eine wie auch immer geartete Bevorzugung von AOL-Inhalten dürfte das hehre Neutralitätsprinzip der Suchmaschine verwässern.</p>

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		<title>5,7 Mill. Dollar für den &#8220;Google Focused Research Award&#8221;</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Feb 2010 12:00:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Veit Siegenheim</dc:creator>
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Der Austausch mit führenden Wissenschaftlern und wissenschaftlichen Institutionen ist ein wichtiger Baustein in der Weiterentwicklung der Google-Technologien und der Forcierung und Verbreitung neuer Web-Technologie nach der Philosophie von Google. Bereits seit den Anfängen des Unternehmens arbeitet Google hervorragend mit Universitäten zusammen. Nun hat Google ein neues Förderprogramm für Grundlagenforschung namens &#8220;Google Focused Research Award&#8221; bekannt [...]]]></description>
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<p style="text-align: justify;">Der Austausch mit führenden Wissenschaftlern und wissenschaftlichen Institutionen ist ein wichtiger Baustein in der Weiterentwicklung der Google-Technologien und der Forcierung und Verbreitung neuer Web-Technologie nach der Philosophie von Google. Bereits seit den Anfängen des Unternehmens arbeitet Google hervorragend mit Universitäten zusammen. Nun hat Google ein neues Förderprogramm für Grundlagenforschung namens &#8220;<a title="Google Focused Research Award" href="http://research.google.com/university/relations/focused_research_awards.html" target="_blank">Google Focused Research Award</a>&#8221; bekannt gegeben.<span id="more-1203"></span></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.google-oekonomie.de/wp-content/uploads/2010/02/GoogleResearch.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1204" title="GoogleResearch" src="http://www.google-oekonomie.de/wp-content/uploads/2010/02/GoogleResearch.jpg" alt="" width="213" height="45" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Google fördert mit 5,7 Millionen Dollar dabei Forschungsprojekte in Grundlagenthemen wie &#8220;Machine Learning&#8221;, &#8220;Use of mobile phones as data collection devices for public health and environment monitoring&#8221;, &#8220;Energy efficiency in computing&#8221; und &#8220;Privacy&#8221;. Dahinter stehen 12 verschiedene Projekte von 31 Professoren an 10 Universitäten &#8211; leider alle in den USA. Die Projekte bekommen dabei nicht nur eine Finanzierung über einen Zeitraum von zwei bis drei Jahren, sondern auch einen exklusiven Zugang zu Google-Technologie und -Expertise.</p>
<p style="text-align: justify;">Für Google sind <a title="University Relations" href="http://research.google.com/university/" target="_blank">solche und weitere Initiativen</a> in Kooperation mit Universitäten durchaus kein Zuschussgeschäft. Einerseits kann Google in der wissenschaftlichen Gemeinschaft und bei seinen potenziellen, künftigen Mitarbeitern sein Image erhalten, andererseits liefern diese Programm oftmals brauchbare Ergebnisse, Konzepte und Ansätze, die Google für sich nutzen kann bzw. den Boden für Veränderungen im Sinne Googles bereiten.</p>

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		<title>Google Chrome: Rohrkrepierer oder Zukunftsmodell?</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Dec 2009 09:28:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Veit Siegenheim</dc:creator>
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Rund anderthalb Jahre nach der Veröffentlichung – Anfang September 2008 – des ambitionierten Browsers Google Chrome dümpelte er laut verschiedener Analysen bei deutlich unter 5% vor sich hin. Bis November hat sich die Situation nicht wesentlich verbessert. Die monatliche Browser-Analyse von NetApplications weist für November 2009 für Google Chrome einen Marktanteil von knapp unter der 4%-Marke [...]]]></description>
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<p style="text-align: justify;">Rund anderthalb Jahre nach der Veröffentlichung – Anfang September 2008 – des ambitionierten Browsers Google Chrome dümpelte er laut verschiedener Analysen bei deutlich unter 5% vor sich hin. Bis November hat sich die Situation nicht wesentlich verbessert. Die <a title="Statistik von NetApplications" href="http://marketshare.hitslink.com/browser-market-share.aspx?qprid=0" target="_blank">monatliche Browser-Analyse</a> von NetApplications weist für November 2009 für Google Chrome einen Marktanteil von knapp unter der 4%-Marke aus – noch hinter dem Safari Browser mit rund 4,4%. (<span style="color: #ff6600;">Nachtrag: Bis zum 12.Dez 2009 sollen sich beide bei rund 4,4% ein </span><a title="Info Update / Dezember-Zahlen" href="http://winfuture.de/news,52206.html" target="_blank"><span style="color: #ff6600;">Kopf-an-Kopf-Rennen </span></a><span style="color: #ff6600;">liefern</span>) Trotz einer massiven Werbekampagne ist es Google bislang nicht gelungen, den neuen Browser auf allzu viele Computer zu platzieren. Ist Google Chrome nun ein Rohrkrepierer oder trotz des überschaubaren Erfolgs ein Modell für die Zukunft?<span id="more-303"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Das Vorhaben von Google kann man durchaus als ambitioniert bezeichnen. Google hat mit Chrome keinen Browser nach den bekannten Konzepten vorgestellt, sondern für seinen Browser einen vollkommen neuen Ansatz gewählt. Wichtigste Neuerung: Einzelne Unterfenster, die so genannten Tabs, laufen getrennt von einander ab und werden wie einzelne Prozesse betrieben. Das soll die Stabilität des Programms erhöhen. Die Philosophie dahinter: Der Browser soll das ultimative Navigationsinstrument für alle Anwendungen des Internet und des Cloud Computing werden. Unterstützt von einem „leichten“ Betriebssystem, welches Google unter dem Namen Google Chrome OS gleich mitliefern wird.</p>
<p style="text-align: justify;">Leider hat die Vision von Google bei der breiten Masse der Internetnutzer keine Jubelstürme oder auch nur ein wahrnehmbares Interesse ausgelöst. Es scheint sogar so, dass es den meisten Nutzern ziemlich egal ist, welchen Browser sie da eigentlich nutzen. Viele Internet- und Technologie-affine Nutzer sind bereits seit längerem von Internet Explorer auf Firefox oder Opera gewechselt, aber die große Masse der gewöhnlichen Nutzer bleibt doch recht träge. Es scheint fast so, als wären nur die eingefleischten Google-Fans auf Chrome umgestiegen und benutzen ihn regelmäßig.</p>
<p style="text-align: justify;">Google hat auf die schleppende Verbreitung von Chrome mit einer massiven Marketing-Kampagne reagiert. Zunächst wird Chrome an allen möglichen Stellen auf den Seiten im Google-Imperium beworben. Man hat einen <a title="Google Chrome TV-Werbespot" href="http://www.geek.com/articles/chips/google-takes-browser-wars-to-the-next-level-airs-chrome-tv-ads-20090512/" target="_blank">TV-Spot</a> entwickelt und geschaltet. Man schaltet Display-Werbung über AdSense auf zehntausenden von Publisher-Seiten (vgl. Snapshot von Amazon.de).</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-345" title="Werbung Google Chrome" src="http://www.google-oekonomie.de/wp-content/uploads/2009/12/Werbung-Google-Chrome-288x300.jpg" alt="Werbung Google Chrome" width="288" height="300" /></p>
<p style="text-align: justify;">In Großbritannien wurden beispielsweise <a title="Zeitungsanzeigen für Google Chrome in UK" href="http://eu.techcrunch.com/2009/12/14/google-just-advertised-chrome-to-a-million-people-in-the-uk/" target="_blank">ganzseitige Zeitungsanzeigen</a> geschaltet. Würde man die Kosten kalkulieren, die diese Kampagne für einen Google-Kunden gekostet hätte, so dürfte der Wert problemlos einen mittleren dreistelligen Millionenbetrag umfassen. Allein die dauerhafte Platzierung auf der ansonsten werbefreien Startseite ist für einen Otto-Normal-Kunden 1.) unmöglich und wäre 2.) unbezahlbar (vgl Snapshot von google.de).</p>
<p style="text-align: center;"><img class="alignnone size-medium wp-image-305" title="Bild005 - Chrome" src="http://www.google-oekonomie.de/wp-content/uploads/2009/12/Bild005-Chrome-300x133.jpg" alt="Bild005 - Chrome" width="300" height="133" /></p>
<p style="text-align: justify;">Aber dennoch. Der Marktanteil nimmt nur minimal zu. Eine Besserung scheint durch eine „natürliche“ Verbreitung nicht in Sicht zu sein. Gut möglich, dass Google in absehbarer Zeit zu „drastischeren“ Mitteln greifen wird, um seinen Browser zu verbreiten. Einen dieser Schritte haben wir schon bei der Ankündigung von Chrome OS gesehen; hier ist der Browser Chrome (derzeit) der einzige Browser mit dem das Betriebssystem funktioniert.  Einen Schub in der Verbreitung könnten strategische Verträge mit Hardware-Herstellern bringen. Google dürfte für die Einbindung des Browsers zahlen.</p>
<p style="text-align: justify;">Ist Google mit Chrome bereits gescheitert? Spannend dürfte zu beobachten sein, welche langfristigen Veränderungen mit Chrome ausgelöst werden. Bleibt der Ansatz ein singuläres Konzept in einer Nische oder werden die anderen Browser – vor allem Firefox und Opera – dem technologischen Ansatz von Google folgen. Letztlich ist für Google nicht die Verbreitung des eigenen Browser entscheidend, sondern die Verbreitung der eigenen Philosophie, dass die Browser künftig als <strong>DAS</strong> Navigationsinstrument für alle Anwendungen in der Cloud nutzbar sind. Entscheidend wird sein, ob die freien Browser, und hier allen voran Firefox und Opera, in die von Google vorgezeichnete Richtung weiter entwickelt werden.</p>

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		<title>Das &#8220;Google Phone&#8221; kommt! Oder vielleicht doch nicht?!</title>
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		<pubDate>Sun, 13 Dec 2009 13:00:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Kaumanns</dc:creator>
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Die Gerüchte, dass Google an einem eigenen mobilen Endgerät arbeitet, verstummen trotz der Initiative rund um das Betriebssystem Android und der Open Handset Alliance nicht. Nun gibt ein Bericht des WSJ den Gerüchten mal wieder neue Nahrung, dass im kommenden Jahr ein &#8220;Google Phone&#8221; namens Nexus One unter der Marke Google auf den Markt kommen wird. [...]]]></description>
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<p style="text-align: justify;">Die Gerüchte, dass Google an einem eigenen mobilen Endgerät arbeitet, verstummen trotz der Initiative rund um das Betriebssystem Android und der Open Handset Alliance nicht. Nun gibt ein <a title="WSJ: Bericht über das angebliche Google Phone" href="http://online.wsj.com/article/SB10001424052748703757404574592530591075444.html?mod=djemalertNEWS" target="_blank">Bericht des WSJ</a> den Gerüchten mal wieder neue Nahrung, dass im kommenden Jahr ein &#8220;Google Phone&#8221; namens Nexus One unter der Marke Google auf den Markt kommen wird. Das Smartphone soll von HTC hergestellt werden. Anders als die &#8220;Android-Smartphones&#8221; soll das Google-Phone komplett durch Google konzipiert worden sein &#8211; nicht nur die Verwendung der Android-Software, sondern die gesamte User Experience und neuartige Funktionsmöglichkeiten.</p>
<p style="text-align: justify;">Aber nicht allein der Bericht des WSJ hat eine Welle des Interesses ausgelöst. Im offiziellen Googlemobile Blog gab es eine etwas <a title="Posting im offiziellen Google-Blog" href="http://googlemobile.blogspot.com/2009/12/android-dogfood-diet-for-holidays.html" target="_blank">kryptisches Posting</a>, welches den Schluß nahe legen könnte, dass über die Weihnachtsferien verschiedene Google-Mitarbeiter das Google Phone testen würden. <span id="more-320"></span></p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #800000;">&#8220;At Google, we are constantly experimenting with new products and technologies, and often ask employees to test these products for quick feedback and suggestions for improvements in a process we call dogfooding (from &#8220;eating your own dogfood&#8221;). Well this holiday season, we are taking dogfooding to a new level.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #800000;">We recently came up with the concept of a mobile lab, which is a device that combines innovative hardware from a partner with software that runs on Android to experiment with new mobile features and capabilities, and we shared this device with Google employees across the globe. This means they get to test out a new technology and help improve it.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #800000;">Unfortunately, because dogfooding is a process exclusively for Google employees, we cannot share specific product details. We hope to share more after our dogfood diet.&#8221;</span></p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Weitere Informationen tauchen in verschiednene Äußerungen in Twitter und weiteren Quellen auf. Der Blog <a title="Infos auf Techcrunch" href="http://www.techcrunch.com/2009/12/11/google-phone-zomg/" target="_blank">Techcrunch</a> hat verschiedene Äußerungen zusammengetragen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Macht es für Google Sinn?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Es stellt sich die Frage, ob ein eigenes Smartphone für Google überhaupt einen Sinn macht? Positiv könnte sein, dass Google mit einem eigenen Geräte alle Ideen zum mobilen Internet umsetzen kann, die man verfolgt. Auf die normalen Android-Geräte hat man ja keinen umfassenden Einfluss und nur eine eingeschränkte Kontrolle. Zudem dürfte ein solches Geräte ein ziemlicher Erfolg werden, allein wenn das Google-Logo auf dem Gerät prangert. Google könnte die User Experience gestalten und kontrollieren und dadurch seine Idee, wie das mobile Internet der Zukunft aussieht selbst gestalten.</p>
<p style="text-align: justify;">Problematisch könnte sich das Verhältnis zu den Partnern in der Open Handset Alliance werden. Immerhin würde Google gemeinsam mit HTC in eine direkte Konkurrenz mit den jetzigen Partnern treten. Es wäre spannend zu beobachten, ob diese einen solchen Schritt stillschweigend hinnehmen würden oder ob sich die Allianz gar auflösen dürfte. Zudem könnte die Marke Google Schaden nehmen, wenn das Nexus One latente Qualitätsmängel aufweisen wird. Die Verbreitung bzw. die Distribution des Gerätes dürfte auch für Google kein einfaches Unterfangen werden. Das ohnehin angespannte Verhältnis zu den Netzbetreibern könnte noch schwieriger werden. Ein Google Nexus One wäre kein Apple iPhone. Apple verfolgt einen Ansatz, von dem Netzbetreiber durchaus profitieren. Google mit seinem offenen Ansatz ist tendenziell eher eine Bedrohung als Apple. Falls das Nexus One kommen sollte, so dürfte es sicherlich einen neuen Schub im Wettbewerb um das mobile Internet geben.</p>

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		<title>Google investiert in 2. Untersee-Glasfaserkabel-Projekt</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Dec 2009 19:22:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Kaumanns</dc:creator>
				<category><![CDATA[Google Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Google und Telekommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Investition]]></category>
		<category><![CDATA[Partnerschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Strategie]]></category>

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Im Februar 2008 hat Google gemeinsam mit anderen Unternehmen seine Teilnahme am Projekt &#8216;Unity&#8217; bekannt gegeben. Ziel des Konsortiums war der Aufbau eines 10.000 km langen Untersee-Kabels für den Datenaustausch zwischen den USA und Asien. Das Kabel besitzt einen Datendurchsatz von 7,63 Terabit pro Sekunde und wird Anfang 2010 voll operativ sein.
Heute wurde bekannt, dass Google [...]]]></description>
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<p>Im Februar 2008 hat Google gemeinsam mit anderen Unternehmen seine Teilnahme am <a title="Infos zum Projekt Unity" href="http://www.google.com/intl/en/press/pressrel/20080225_newcablesystem.html" target="_blank">Projekt &#8216;Unity&#8217;</a> bekannt gegeben. Ziel des Konsortiums war der Aufbau eines 10.000 km langen Untersee-Kabels für den Datenaustausch zwischen den USA und Asien. Das Kabel besitzt einen Datendurchsatz von 7,63 Terabit pro Sekunde und wird Anfang 2010 voll operativ sein.</p>
<p>Heute wurde bekannt, dass Google gemeinsam mit verschiedenen asiatischen Telekommunikationsanbieter ein weiteres Untersee-Kabel-Projekt names <a title="Meldung Reuters" href="http://www.reuters.com/article/idUSTRE5B93AG20091210?type=technologyNews" target="_blank">&#8216;Southeast Asia Japan Cable&#8217;</a> ins Leben gerufen hat. Das neue Projekt kostet 400 Millionen Dollar und stellt faktisch eine Verlängerung von Unity dar. <span id="more-280"></span>Das Kabel wird Japan mit Ländern wie Singapur, Thailand, Indonesien oder die Philippinen verbinden. Das Kabel wird über eine Kapazität von mindestens 17 Terabit verfügen.</p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-285" title="Bild003" src="http://www.google-oekonomie.de/wp-content/uploads/2009/12/Bild003-300x251.jpg" alt="Bild003" width="300" height="251" /></p>
<p>Google investiert seit längerem in die Telekommunikationsinfrastruktur. Der Datenaustausch zwischen den leistungsfähigen Datenzentren wird aufgrund des immer stärker werdenen Datenverkehrs immer mehr zum Nadelöhr &#8211; vor allem beim schnell wachsenden Internetverkehr in Asien. Dem will Google entgegentreten und sich einen Netzzugang sichern. Zudem möchte man der Kritik von Netzbetreibern, dass man vom Netzausbau profitiert, sich aber nicht an den Kosten beteiligt, Fakten entgegensetzen.</p>

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		<title>Mit Pauken und Trompeten ins Echtzeitnetz – Facebook und Twitter profitieren</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Dec 2009 13:46:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Veit Siegenheim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Google Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Echtzeit]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Partnerschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>

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Mit Pauken und Trompeten hat Google auf seiner hauseigenen Suchtechnologie-Konferenz „The Google Search Event“ wichtige Neuerungen bei der Suche vorgestellt. Vor allem der Suche im Echtzeitnetz wird dabei eine große Bedeutung beigemessen. Bislang waren die Informationen im Social Web ein blinder Fleck für die Crawler des Suchriesen. Dem eigenen Anspruch, die auf der Welt vorhandenen [...]]]></description>
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<p style="text-align: justify;">Mit Pauken und Trompeten hat Google auf seiner hauseigenen Suchtechnologie-Konferenz „The Google Search Event“ wichtige Neuerungen bei der Suche vorgestellt. Vor allem der Suche im Echtzeitnetz wird dabei eine große Bedeutung beigemessen. Bislang waren die Informationen im Social Web ein blinder Fleck für die Crawler des Suchriesen. Dem eigenen Anspruch, die auf der Welt vorhandenen Informationen zu organisieren und allgemein zugänglich und nutzbar zu machen, wurde man in diesem Fall nicht gerecht.<span id="more-140"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Es gab einige Experten, die hier die Grenzen von Google sahen. Und auch die Unternehmen des Social Web sahen ihre Chance gekommen, mit Suchdiensten für das Echtzeitnetz bei den Nutzern zu punkten. Der Echtzeitsuche wird eine (hypothetisch) hohe Bedeutung zugemessen, da sie der Entwicklung Rechnung trägt, dass Internetnutzer über verschiedene Plattformen sekundenschnell auf aktuelle Ereignisse rund um den Globus reagieren. Informationen, die Google bislang nicht hatte. Man war schlichtweg langsamer als die Verbreitung der Ereignisse. Facebook, Twitter oder MySpace haben mit der Suche in den Echtzeitinformationen experimentiert, aber wirklich brauchbare Resultate gab es nicht.</p>
<p style="text-align: justify;">Eine große Herausforderung – auch für Google – wird sein, innerhalb kürzester Zeit die relevanten und die wichtigen Informationen aus den Unmengen an Belanglosigkeiten im sozialen Netz herauszufiltern und eine gewisse Qualität der Suchergebnisse sicherzustellen, wenn dabei manchmal unabsichtlich, manchmal absichtlich falsche Informationen verbreitet werden. Wie Google Parameter wie „Autorenqualität“, „Wahrscheinlichkeit von Relevanz“ oder „Qualität einer Nachricht“ tatsächlich bewerten möchte, wird spannend zu beobachten sein. Dies dürfte allerdings der entscheidende Erfolgsfaktor für die Echtzeitsuche werden – letztlich steht und fällt der Erfolg der Echtzeitsuche, mit deren Akzeptanz durch die Nutzer.</p>
<p style="text-align: justify;">Beruhigend ist zudem, dass nicht nur Google die Informationen aus dem Social Web in seine Suche integrieren will, sondern auch Microsoft mit Bing hier entsprechende Aktivitäten an den Tag legt. Es also nicht zu einer wie auch immer gearteten Monopolisierung der Echtzeitsuche, beispielsweise durch Exklusiv-Verträge, kommt. Für die Betreiber sozialer Netzwerk könnte sich mittelfristig mit der Echtzeitsuche eine interessante Erlösquelle entwickeln. Zu den Verträgen mit Twitter und Facebook und jeweils Google und Microsoft sind öffentlich zwar keine Einzelheiten bekannt, aber dass die Konzerne für den Zugriff auf die Daten zahlen, dürfte nahe liegend sein. Besonders für Twitter ein wichtiger Meilenstein, da erstmals nennenswerte Einnahmen generiert werden können</p>

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