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	<title>google-oekonomie.de &#187; You Tube</title>
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	<description>Die Strategien und Taktiken des Internetgiganten</description>
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		<title>Google triumphiert vor Gericht über Viacom</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Jun 2010 10:53:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Kaumanns</dc:creator>
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Viacom wollte vom YouTube-Eigner Google eine Millarde Dollar vor Gericht erstreiten, weil auf dem Videoportal ungenehmigte Clips des Medienriesen zu finden waren (Viacom betreibt unter anderem die Sender MTV, Comedy Central und Nickelodeon). Ein Richter wies die Forderung nun zurück und bestätigte damit die Positionen von Google in Bezug auf den Umgang mit urheberrechtlich geschützem Material. [...]]]></description>
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<p style="text-align: justify;">Viacom wollte vom YouTube-Eigner Google eine Millarde Dollar vor Gericht erstreiten, weil auf dem Videoportal ungenehmigte Clips des Medienriesen zu finden waren (Viacom betreibt unter anderem die Sender MTV, Comedy Central und Nickelodeon). Ein Richter wies die Forderung nun zurück und bestätigte damit die Positionen von Google in Bezug auf den Umgang mit urheberrechtlich geschützem Material. Das Gericht bescheinigte Google, dass man Urheberrechtsverletzungen nicht willentlich hinnehmen würde. Vielmehr komme die Google den jeweiligen Löschaufforderungen seitens der Medienindustrie stets nach. Das US-Urheberrecht sieht in einem solchen Fall keine Strafe vor und wies deshalb die Klage noch vor dem eigentlichen Verfahren ab.</p>
<p style="text-align: justify;">Zudem warf der Richter Viacom vor, dass man Google absichtlich auflaufen lassen wollte. Viacom habe zunächst etliche Monate gewartet, bis über 100.000 seiner Videos auf YouTube durch die Nutzer eingestellt waren. Erst dann habe man eine Aufforderung über die Massenlöschung ausgestellt, um Google auflaufen zu lassen. Google habe umgehend (am nächsten Geschäftstag) alle Videos gelöscht und damit seine Verpflichtungen erfüllt. Viacom ist ein schlechter Verlierer und kündigte sogleich Berufung an.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://static.googleusercontent.com/external_content/untrusted_dlcp/www.google.com/en//press/pdf/msj_decision.pdf"><img class="alignnone size-full wp-image-2234" title="viacomurteil" src="http://www.google-oekonomie.de/wp-content/uploads/2010/06/viacomurteil.jpg" alt="Link zum Urteil als PDF" width="359" height="390" /></a></p>

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		<title>Google übernimmt Video-Hoster Episodic</title>
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		<pubDate>Sat, 03 Apr 2010 12:39:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Kaumanns</dc:creator>
				<category><![CDATA[Google Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[

Google wartet mit der nächsten Übernahme in diesem Jahr auf. Diesmal wurde die Video-Hosting-Seite Episodic übernommen. Episodic hat eine Plattform für das Management und die Monetarisierung von Online-Videos entwickelt, dazu gibt es eine Reihe weiterer Features wie ein Statisk-Tool, ein Meta-Daten-Editor oder eine Encoding-Engine. Laut Blog-Eintrag wird das Team von Episodic das YouTube-Team verstärken.
Der Hintergrund [...]]]></description>
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<p style="text-align: justify;">Google wartet mit der nächsten Übernahme in diesem Jahr auf. Diesmal wurde die Video-Hosting-Seite <a title="Episodic" href="http://www.episodic.com/" target="_blank">Episodic</a> übernommen. Episodic hat eine Plattform für das Management und die Monetarisierung von Online-Videos entwickelt, dazu gibt es eine Reihe weiterer Features wie ein Statisk-Tool, ein Meta-Daten-Editor oder eine Encoding-Engine. Laut Blog-Eintrag wird das Team von Episodic das YouTube-Team verstärken.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Hintergrund der Übernahme dürfte vor allem in der Kompetenz der Mitarbeiter im Video-Management (inkl. Live-HD), der Monetarisierung, der Syndizierung (Verbreitung von Videos auf verschiedene Plattformen) und neuer Distributionsplattformen wie IPTV oder mobile Endgeräte liegen. Die Akquisition folgt dem typischen Google-Schema. Eine kleine überschaubare Firma mit einem sehr erfahrenen Team und einer interessanten Technologie, dazu im Privatbesitz befindlich &#8211; daher wurde über die Kaufsumme auch Stillschweigen vereinbart. Die Fähigkeiten und Kompetenzen von Episodic stellen für Google eine Möglichkeit dar, neue Videoangebote zu launchen.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.google-oekonomie.de/wp-content/uploads/2010/04/episodic.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1938" title="episodic" src="http://www.google-oekonomie.de/wp-content/uploads/2010/04/episodic.jpg" alt="" width="424" height="292" /></a></p>

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		<title>Google will mit &#8220;Google TV&#8221; auf den Fernseher &#8211; Pakt mit Intel und Sony</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Mar 2010 07:28:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Kaumanns</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Google Innovation]]></category>
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Wie die New York Times berichtet, hat sich Google mit Intel und Sony verbündet, um eine neue TV-Plattform namens &#8216;Google TV&#8217; zu entwickeln und zu vermarkten. Ziel von Google TV soll es sein Internetanwendungen besser über den Fernseher nutzbar zu machen. Google setzt seine Strategie fort, neben dem Computer seine Präsenz auf allen anderen Endgeräten [...]]]></description>
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<p style="text-align: justify;">Wie die New York Times <a title="NYT" href="http://www.nytimes.com/2010/03/18/technology/18webtv.html" target="_blank">berichtet</a>, hat sich Google mit Intel und Sony verbündet, um eine neue TV-Plattform namens &#8216;Google TV&#8217; zu entwickeln und zu vermarkten. Ziel von Google TV soll es sein Internetanwendungen besser über den Fernseher nutzbar zu machen. Google setzt seine Strategie fort, neben dem Computer seine Präsenz auf allen anderen Endgeräten wie Smartphones, Fernseher oder Spielekonsolen zu verstärken. Das Projekt läuft angeblich seit einigen Monaten und ist bislang geheim. Keines der beteiligten Unternehmen wollte sich dazu äußern.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.google-oekonomie.de/wp-content/uploads/2010/03/TVapps.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1803" title="TVapps" src="http://www.google-oekonomie.de/wp-content/uploads/2010/03/TVapps.jpg" alt="" width="416" height="208" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Google greift beim Aufbau auf bestehende Konzepte, Ansätze und Technologien. Die NYT berichtet, dass Google im Sommer ein Software Development Kit für externe Entwickler vorstellen wird, welches speziell für Anwendungen auf dem Fernseher geeignet ist. Google TV soll dabei als Software-Paket auf Set-Top-Boxen und auf neuartigen TV-Geräten funktionieren. Als Basis dient dabei das Betriebssystem Android, welches für diesen Zweck abgewandelt werden wird. Für die Navigation und Interaktion wird eine spezielle Version des Browsers Google Chrome entwickelt.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Inhalte werden nicht speziell aufbereitet. Nutzer können über Google TV mit einer speziellen Fernbedienung alle Internet-Dienste nutzen. Es kann gemutmaßt werden, dass die &#8216;Fernbedienung&#8217; nicht einer klassischen Fernbedienung entsprechen dürfte, sondern die Vorteile berührungsempfindlicher Displays und deren grafische Möglichkeiten nutzen können. Theoretisch könnte man &#8216;Google TV&#8217; auch problemlos über Smartphones mit der Android-Software steuern. Wir gehen davon aus, dass sich das Konzept von &#8216;Google TV&#8217; eher an der Interaktion von Smartphones orientieren wird und spezielle TV Apps im Vordergrund stehen werden.</p>
<p style="text-align: justify;">An der Vermarktung eines solchen Dienstes arbeitet Google bereits seit geraumer Zeit. Mit den <a title="Google TV Ads" href="http://www.google.com/adwords/tvads/index-b.html" target="_blank">Google TV Ads</a> hat man eine Funktion im Portfolio mit der sich TV-Werbung in Bewegtbild schalten läßt. Für die Vermarktung von TV Apps könnte man die Fähigkeiten von AbMob nutzen, welches Google übernehmen möchte, wo es aber derzeit Probleme mit den US-Kartellbehörden gibt. Zudem testet Google derzeit mit seinem Partner Echostar die <a title="Google TV Search" href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Google-testet-TV-Suche-949299.html" target="_blank">TV-Suche</a>, die über Set-Top-Boxen funktioniert.</p>
<p style="text-align: justify;">Google trifft mit &#8216;Google TV&#8217; jedoch nicht auf ein unbeackertes Feld. Hier tummeln sich bereits eine Reihe von Herstellern, Software-Anbietern oder Netzbetreibern wie <a title="MS Mediaroom" href="http://www.microsoft.com/mediaroom/" target="_blank">Microsoft</a>, Apple mit <a title="Apple TV" href="http://www.apple.com/de/appletv/" target="_blank">Apple TV</a>, <a title="TiVo" href="http://www.tivo.com/" target="_blank">TiVo</a> oder in Deutschland die Deutsche Telekom mit <a title="T-Entertain" href="http://www.t-home.de/entertain" target="_blank">T-Entertain</a>. Der japanische Hersteller Samsung etwa hat vor wenigen Monaten einen &#8220;<a title="Samsung" href="http://tv.samsungapps.com/kr/index.html" target="_blank">TV Apps Store</a>&#8221; angekündigt. Allerdings dürfte Google zwei Trümpfe ausspielen, erstens wird man konsequent den Open Source-Ansatz verfolgen und durchsetzen wollen. Viele der heutigen Angebote sind &#8220;Walled gardens&#8221;, also geschlossene Konzepte. Mit einer ganzen Reihe neuartiger TV Apps dürfte Google hier eine attraktiven Gegenentwurf bieten. Zweitens nutzt Google bestehende Technologien und bringt einfach nur diese Assets zusammen, d.h. der Investitionsaufwand für Google TV dürfte vergleichsweise überschaubar sein.</p>

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		<title>Interessante YouTube-Zahlen: 94 Videos pro Nutzer und Monat</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Mar 2010 06:30:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Kaumanns</dc:creator>
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Das amerikanische Marktforschungsunternehmen comScore hat kürzlich Statistiken zur Nutzung von Online-Videos für den amerikanischen Markt veröffentlicht. Google führt vor allem mit YouTube unangefochten auf dem amerikanischen Markt. Fast 40 Prozent aller angeschauten Videos wurden über YouTube konsumiert (vgl. Grafik 1). Der Zweitplatzierte ist das Portal Hulu.com mit gerade einmal 2,8 Prozent. Schaut man sich nun die Zahlen der [...]]]></description>
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<p style="text-align: justify;">Das amerikanische Marktforschungsunternehmen comScore hat kürzlich Statistiken zur Nutzung von Online-Videos für den amerikanischen Markt veröffentlicht. Google führt vor allem mit YouTube unangefochten auf dem amerikanischen Markt. Fast 40 Prozent aller angeschauten Videos wurden über YouTube konsumiert (vgl. Grafik 1). Der Zweitplatzierte ist das Portal <a title="Hulu.com" href="http://www.hulu.com/" target="_blank">Hulu.com</a> mit gerade einmal 2,8 Prozent. Schaut man sich nun die Zahlen der Unique Viewers (vgl. Grafik 2) an, so stellt man fest, dass der Abstand zwischen Google und Hulu.com in Bezug auf diese Kennzahl bei weitem nicht so groß ist wie bei den abgerufenen Videos. Die Google Videoseiten konnten im Januar 2010 136 Millionen Unique Viewers auf sich vereinigen, Hulu.com demnach knapp 38 Millionen. Erstaunlich ist die große Differenz bei der Anzahl der konsumierten Videos. Dieser Wert liegt bei YouTube bei rund <strong>94 Videos pro Nutzer</strong> und Monat &#8211; dies ist ein Anstieg um knapp <strong>50 Prozent</strong> gegenüber dem Vorjahr. Bei Hulu.com liegt dieser Wert bei 23,5. Alle anderen Video-Seiten sind noch weiter abgeschlagen.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.google-oekonomie.de/wp-content/uploads/2010/03/comscore1.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1685" title="comscore1" src="http://www.google-oekonomie.de/wp-content/uploads/2010/03/comscore1.jpg" alt="" width="415" height="358" /></a><a href="http://www.google-oekonomie.de/wp-content/uploads/2010/03/comscore2.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1686" title="comscore2" src="http://www.google-oekonomie.de/wp-content/uploads/2010/03/comscore2.jpg" alt="" width="414" height="374" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"> </p>

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		<title>YouTube-Umsätze sollen bis 2011 auf 1,1 Mrd. Dollar steigen</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 06:30:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Kaumanns</dc:creator>
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Google scheint mit der Profitabilität von YouTube immer besser voran zu kommen &#8211; das zumindest glauben die Analysten der Citigroup. Für das laufende Jahr erwartet die Analyse rund 945 Millionen Dollar Brutto-Umsatz. Dieser soll im kommenden Jahr auf 1.134 Millionen Dollar steigen. Der Brutto-Umsatz ist der Wert vor Abzug der Umsatzbeteiligung an die YouTube-Content Partner. [...]]]></description>
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<p style="text-align: justify;">Google scheint mit der Profitabilität von YouTube immer besser voran zu kommen &#8211; das zumindest glauben die Analysten der Citigroup. Für das laufende Jahr erwartet die Analyse rund 945 Millionen Dollar Brutto-Umsatz. Dieser soll im kommenden Jahr auf 1.134 Millionen Dollar steigen. Der Brutto-Umsatz ist der Wert vor Abzug der Umsatzbeteiligung an die YouTube-Content Partner. Wann Google allerdings die Schwelle zur Profitabilität erreicht, gibt die Analyse nicht her. Andere Experten schätzen die jährlichen Kosten von YouTube auf 700 bis 800 Millionen Dollar, so dass bereits dieses Jahr erste Gewinne auf Jahresbasis erzielt werden können. Damit Google allerdings die gesamten Investitionen zurückbekommt, dürften trotz der erwarteten Erfolge noch einige Jahre vergehen. Insgesamt dürfte Google bislang zwischen 4 und 5 Milliarden Dollar in YouTube investiert haben (Akquisition und laufende Kosten).</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.google-oekonomie.de/wp-content/uploads/2010/03/YouTube-Rev.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1667" title="YouTube Rev" src="http://www.google-oekonomie.de/wp-content/uploads/2010/03/YouTube-Rev.jpg" alt="Quelle: Citigroup" width="425" height="329" /></a></p>

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		<title>5 Jahre YouTube &#8211; durchgehalten Dank Google</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Feb 2010 06:00:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Kaumanns</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Innovation]]></category>
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Die Domain youtube.com wurde von Chad Hurley am 14. Februar 2005 registriert. Seitdem ist YouTube zum unangefochtenen Marktführer in Sachen Online-Videos herangewachsen und konnte nur durch die großzügigen Alimentierungen der Mutter Google überleben. YouTube verteilt rund eine Milliarde Videos täglich und ist auf einem guten Weg, die Gewinnschwelle endlich zu erreichen. YouTube gehört zu den [...]]]></description>
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<p style="text-align: justify;">Die Domain youtube.com wurde von Chad Hurley am 14. Februar 2005 registriert. Seitdem ist YouTube zum unangefochtenen Marktführer in Sachen Online-Videos herangewachsen und konnte nur durch die großzügigen Alimentierungen der Mutter Google überleben. YouTube verteilt rund eine Milliarde Videos täglich und ist auf einem guten Weg, die Gewinnschwelle endlich zu erreichen. YouTube gehört zu den Top10-Webseiten. Laut den Zahlen von Alexa hat sich YouTube seit drei Jahren immer unter den Top10 befunden und belegt derzeit den vierten Platz und ist nach der Anzahl der Suchanfragen sogar die zweitgrößte Suchmaschine hinter Google. Bis dato hat YouTube Google sicherlich zwischen 4-5 Milliarden Dollar gekostet. Zunächst wären hier der Kaufpreis von 1,6 Milliarden zu sehen. Verschiedene Analysten schätzen allein die Kosten für die Bandbreite auf 1,0 bis 1,5 Millionen Dollar täglich. Ohne die Kosten für Hardware, Entwicklunge, etc. &#8211; in Summe ein stolzes Investment. Dem gegenüber stehen Einnahmen, die die Kosten bislang nicht decken. Obwohl Google-Boss Eric Schmidt angekündigt hat, dass YouTube die Gewinnschwelle in Kürze erreichen wird.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.google-oekonomie.de/wp-content/uploads/2010/02/youtube5st.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1462" title="youtube5st" src="http://www.google-oekonomie.de/wp-content/uploads/2010/02/youtube5st.jpg" alt="" width="367" height="365" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Für Google hat YouTube eine immer wichtigere Bedeutung bekommen. Zunächst wollte man eine Refinanzierung über Paid Content erreichen. Aber der Widerstand der großen Medienhäuser war zu groß und sie wollten mit Plattformen wie Hulu.com ihr eigenes Süppchen kochen. Google hat &#8211; aus unserer Sicht &#8211; einen interessanten Strategieschwenk vollzogen. YouTube soll nicht irgendeine Videoportal sein, sondern die grundlegende Infrastruktur zur Verteilung von Videoinhalten über das Internet. Dazu verordnete Google YouTube eine radikale Dominazstrategie, die einen langen finanziellen Atem benötigte, aber langsam die Früchte trägt. In einem <a href="http://youtube-global.blogspot.com/2008/03/youtube-videos-in-high-quality_11.html" target="_blank">Blog-Eintrag</a> wurde dies eher beiläufig und etwas kryptisch verkündet. YouTube wurde zum Video-Baukasten für jedermann gemacht. Jeder darf sich eine eigene Videoseite mit YouTube-Hilfe bauen &#8211; und sogar Werbeeinnahmen dafür kassieren. Damit ist YouTube längst keine Webseite im eigentlichen Sinne mehr, sondern eine Plattform, ein im Sinne des Wortes viral wirkender Verteiler von Inhalten. Jeder, der möchte, kann YouTube fast komplett auf seiner eigenen Seite nachbauen &#8211; ohne dass die Nutzer seiner Seite jemals das Mutterangebot besuchen müssen. Und: Er darf Werbung drumherum schalten.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Volumen von YouTube bläht sich dadurch immer weiter auf. Konkurrenten haben dem kaum etwas gegenüber zu setzen. YouTube hat die technologische Plattform, YouTube hat die Reichweite und YouTube hat Instrumente, um mit Online-Videos Geld zu verdienen. Google arbeitet intensiv an seiner <a href="http://www.google-oekonomie.de/next-big-thing-googles-strategie-fur-die-display-werbung/" target="_blank">Strategie für die Display-Ads</a> und YouTube besitzt dabei eine zentrale Bedeutung. Ziel ist vereinfacht gesagt, Werbung im Kontext von Online-Videos für neuen Kundengruppen attraktiver zu machen. Google hat lange mit verschiedenen Werbeformen experimentiert und nach und nach kristallisieren sich hier erfolgreichen Weg heraus. Die Früchte seiner Dominanz-Strategie wird Google in den kommenden Jahren über das fast schon bestehende natürliche Monopol von YouTube zu ernten wissen. Der lange Atem wird sich (wahrscheinlich) über kontinuierlich steigende Werbeeinnahmen aus der Display-Werbung und steigende Profitabiltät auszahlen. Das Potenzial ist noch groß. Derzeit generiert YouTube seine Werbeeinnahmen mit nur 14% der verbreiteten Videos. Über YouTube finden (fast) alle Vermarkter ihr Thema und ihre Zielgruppe. Und das mit den bekannten Wertversprechen bei der Preissetzung oder erfolgsabhängigen Bezahlung.</p>

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		<title>Google macht YouTube attraktiver für Werbetreibende</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Feb 2010 07:00:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Veit Siegenheim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Google Innovation]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[You Tube]]></category>

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Kein Werbetreibender hat es gerne, wenn seine Werbung im Kontext Pornografischer oder anderer anrüchiger Inhalte platziert wird &#8211; bis auf die einschlägig Werbetreibenden vielleicht. Google hat nun eine Filterfunktion für YouTube vorgestellt, die einen &#8220;Safety Mode&#8221; erreichen soll. Die Funktion soll in erster Linie dem Nutezr dienen. Hat aber eine praktischen Nebeneffekt. Die Platzierung von Werbung wird [...]]]></description>
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<p style="text-align: justify;">Kein Werbetreibender hat es gerne, wenn seine Werbung im Kontext Pornografischer oder anderer anrüchiger Inhalte platziert wird &#8211; bis auf die einschlägig Werbetreibenden vielleicht. Google hat nun eine Filterfunktion für YouTube <a title="YouTube Safe Mode" href="http://googleblog.blogspot.com/2010/02/safety-mode-giving-you-more-control-on.html?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+blogspot%2FMKuf+%28Official+Google+Blog%29" target="_blank">vorgestellt</a>, die einen &#8220;Safety Mode&#8221; erreichen soll. Die Funktion soll in erster Linie dem Nutezr dienen. Hat aber eine praktischen Nebeneffekt. Die Platzierung von Werbung wird dadurch genauer und man kann Werbetreibenden ein besseres Gefühl bei der Platzierung geben. Die Technologie, die hier zum Einsatz kommt ist eine Mischung aus Suchbegriffen und Bild- und Spracherkennung. Einerseits zeigt YouTube keine Ergebnisse auf Suchbegriffe wie &#8220;Naked&#8221;, andererseits werden Videos herausgefilter, die entsprechende Szenen beinhalten. Hier kommt wahrscheinlich  YouTubes <a href="http://www.youtube.com/t/video_id_about" target="_blank">Video Identification</a>-Technologie zur Anwendung.</p>
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="350" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/gkI3e0P3S5E" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="350" src="http://www.youtube.com/v/gkI3e0P3S5E"></embed></object></p>

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		<title>Google schaltet erstmals Image-Werbung zum SuperBowl</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Feb 2010 11:00:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Kaumanns</dc:creator>
				<category><![CDATA[Google Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[You Tube]]></category>

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Google ist bekannt dafür, weitestgehend klassische Werbung zur Förderung ihrer Produkte abzulehnen. Man war und ist zu Recht Stolz darauf, dass sich die Suchmaschine über Mundpropaganda und clevere Distributionsverträge verbreitet hat. Die Ablehnung von Google gegenüber der herkömmlichen Werbung wird oftmals am amerikanischen SuperBowl festgemacht. Umso bemerkenswerter ist nun, dass Google hier eine 180-Grad-Kehrtwende vollzogen [...]]]></description>
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<p style="text-align: justify;">Google ist bekannt dafür, weitestgehend klassische Werbung zur Förderung ihrer Produkte abzulehnen. Man war und ist zu Recht Stolz darauf, dass sich die Suchmaschine über Mundpropaganda und clevere Distributionsverträge verbreitet hat. Die Ablehnung von Google gegenüber der herkömmlichen Werbung wird oftmals am amerikanischen SuperBowl festgemacht. Umso bemerkenswerter ist nun, dass Google hier eine 180-Grad-Kehrtwende vollzogen hat <span id="more-1310"></span>und erstmals Werbung im Rahmen des SuperBowls (der gestern Nacht stattfand) geschaltet hat &#8211; Spot siehe unten.</p>
<p style="text-align: justify;">Auszug aus unserem Buch &#8216;Die Google-Ökonomie&#8217;: &#8220;Der Super Bowl ist einer der wichtigsten Termine im amerikanischen Sportjahr. Der Super Bowl XXXIV im Jahr 2000 sollte als „Dotcom Bowl“ Berühmtheit erlangen. Der Super Bowl ist nicht nur für den American Football das Top-Ereignis, sondern auch für die Werbewirtschaft. Alles was in der Markenwelt Rang und Namen hat, will im werblichen Umfeld des Super Bowl vertreten sein. Große Markenartikler richten ganze Kampagnen nur auf dieses eine Ereignis aus. Für die Werbepausen während der Veranstaltung werden eigens Werbspots entwickelt. Die Preise für die 30- oder 60-Sekünder erreichen regelmäßig neue Höchststände.</p>
<p style="text-align: justify;">Als am 24. Januar 2000 die St. Louis Rams im Georgia Dome in Atlanta auf die Tennessee Titans trafen, war dies so etwas wie der Anfang des Waterloo der Dotcom-Firmen. 17 von 35 Werbende waren Dotcom-Firmen, von denen die meisten Zuschauer bis dato nie etwas gehört hatten; vertreten waren Unternehmen wie Lifeminders.com, Epidemic.com, Kforce.com, Netpliance.com oder OurBeginning.com – heute (fast) niemandem mehr bekannt. Der durchschnittliche Preis für einen 30 Sekunden langen Werbespot erreichte mit 2,4 Millionen Dollar ungeahnte Höhen. Allein mit der Fernsehwerbung verbrannten die Dotcom-Firmen mehr als vierzig Millionen Dollar und das mit einem zweifelhaften Effekt. Epidemic.com beispielsweise steigerte seinen Traffic von 9.000 auf nur 30.000 Besucher nach dem Event – dabei schauten allein in den USA 141 Millionen Zuschauer den Super Bowl. Die Werbewirkung verpuffte regelrecht. Die Besucherzahlen gingen ein paar Tage später auf den Wert von vor dem Event zurück. Die Dotcom Bowl ist dabei nur das eindringlichste und plakativste Beispiel wie die Internetunternehmen der ersten Generation das Geld für Marketing und Werbung nur so verpulverten – etliche weitere Beispiele ließen sich aufzählen. Brin und Page waren zu recht von diesem Geschäftsgebaren wenig begeistert und lehnten Werbung und klassische Marketingansätze schlichtweg ab.&#8221;</p>
<p style="text-align: justify;">Mal sehen, wie nun der Effekt für Google sein wird. Da der Spot (siehe unten) bereits zwei Monate vor dem SuperBowl XLIV im Netz war, kann man einen Vergleich ziehen. Der Spot hatte bis dato 1,2 Millionen Zugriffe, was natürlich auch mit der Berichterstattung und der Verbreitung der Nachricht über Twitter durch Eric Schmidt zu tun hat. Aktuell liegt der Wert knapp unter 1,4 Millionen. Also nur eine Veränderung von rund 200.000 Views. Das ist aufgrund der mehreren hundert Millionen Zuschauer weltweit, nur ein Tropfen auf den heißen Stein.</p>
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="350" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/nnsSUqgkDwU&amp;feature" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="350" src="http://www.youtube.com/v/nnsSUqgkDwU&amp;feature"></embed></object></p>

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		<title>YouTube sichert sich Live-Sportrechte &#8211; erstmals direkter Wettbewerb zu TV-Sendern</title>
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		<pubDate>Sat, 23 Jan 2010 05:00:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Kaumanns</dc:creator>
				<category><![CDATA[Google Geschäftsmodell]]></category>
		<category><![CDATA[Geschäftsmodell]]></category>
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Das Videoportal YouTube nutzt eine günstige Gelegenheit und steigt erstmals in die Live-Berichterstattung einer der wichtigsten Sportligen der Welt ein. YouTube hat sich die Live-Rechte an der Indian Premier League (IPL) gesichert. Cricket spielt in Deutschland keine wirkliche Rolle, aber weltweit gehört diese Liga zu den wichtigsten Sportveranstaltungen. Möglich macht das Ganze die Pleite des bisherigen Vermarkters. Googles [...]]]></description>
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<p style="text-align: justify;">Das Videoportal YouTube nutzt eine günstige Gelegenheit und steigt erstmals in die Live-Berichterstattung einer der wichtigsten Sportligen der Welt ein. YouTube hat sich die Live-Rechte an der Indian Premier League (IPL) gesichert.<span id="more-913"></span> Cricket spielt in Deutschland keine wirkliche Rolle, aber weltweit gehört diese Liga zu den wichtigsten Sportveranstaltungen. Möglich macht das Ganze die Pleite des bisherigen Vermarkters. Googles YouTube wird, mit Ausnahme der USA, wo der Pay-TV-Sender Willow TV auch die Online-Rechte hält, ab März alle 60 Spiele der IPL live übertragen.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="alignnone size-full wp-image-914" title="IPL" src="http://www.google-oekonomie.de/wp-content/uploads/2010/01/IPL.jpg" alt="IPL" width="418" height="76" /></p>
<p style="text-align: justify;">Den Preis, den Google für die Rechte bezahlt hat, ist derzeit nicht bekannt. Finanziert werden soll das Ganze maßgeblich über Video Ads und Sponsoring. Einem <a title="IPL" href="http://paidcontent.org/article/419-youtube-confirms-live-cricket-deal-not-in-u.s.-big-ad-push/" target="_blank">Bericht</a> zufolge wird man nicht nur übertragen, sondern auch neue Wege gehen. So kann der Nutzer über einen speziellen <a title="IPL Channel" href="http://www.youtube.com/ipl" target="_blank">YouTube IPL-Channel</a>, wie bei manchen Pay-TV-Sendern, aus über 20 Kameraperspektiven wechseln oder an einer speziellen Community über das Google-eigene Soziale Netzwerk Orkut teilnehmen.</p>
<p style="text-align: justify;">YouTube verfolgt seit längerem das Ziel, sein Angebot mittels professioneller und attraktiver Inhalte noch besser in der täglichen Mediennutzung zu verankern. Vor allem, will man den Schritt auf den Fernseher schaffen. Sportinhalte sind dazu bestens geeignet. So unbedeutend die IPL auch aus deutscher Sicht sein mag, so wichtig ist sie in Kernmärkten wie Großbritannien, Indien oder Australien. Die etablierten Fernsehunternehmen muss dieser Vertrag eine Warnung sein. Sicherlich werden wir künftig noch mehr dieser Verträge sehen. YouTube wird ein ernsthafter Bieter um attraktive Rechte werden. Die Konsequenz für die etablierten Medien: Entweder werden durch den potenten Bieter die Preise für Rechte steigen oder man wird interessante Rechte an YouTube verlieren.</p>
<p style="text-align: justify;">YouTube experimentiert zudem mit weiteren Vermarktungsformen. So startet man gestern (Freitag, den 22.01.) eine kleine Online-Videothek, begleitend zum Sundance Film Festival. In dem bis zum 31.01.2010 <a title="YouTube Sundance" href="http://youtube-global.blogspot.com/2010/01/youtube-to-sundance-independent.html" target="_blank">begrenzten Versuch</a>, können Filmfans parallel zum Festival die Beiträge über YouTube zu einem Preis von 3,99 Dollar nutzen. Seit längerem verfolgt ma das Ziel, <a title="YouTube Paid Content" href="http://www.businessinsider.com/youtube-looks-at-monthly-subscriptions-for-professional-videos-2009-12" target="_blank">neue Vertriebsformen</a> innerhalb von YouTube zu etablieren. Die Aktion zum Sundance Festival ist für Google dabei eine Gelegenheit, weitere Erfahrungen in diesem Metier zu sammeln.</p>

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		<title>Personen-Erkennung in Videos – neues Google-Patent</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Jan 2010 04:00:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Kaumanns</dc:creator>
				<category><![CDATA[Google AdWords und AdSense]]></category>
		<category><![CDATA[Google Innovation]]></category>
		<category><![CDATA[Google Suche]]></category>
		<category><![CDATA[Google Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Patent]]></category>
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Mal wieder gibt es etwas Neues von der Patentfront zu berichten. Google hat einen Patentantrag für eine Personen-Erkennung in Videos eingereicht. Das Patent trägt die Nummer 20100008547 und hat den Titel: Method and System for Automated Annotation of Persons in Video Content. Im Patentantrag wird ein Verfahren beschrieben, wie man in Videos Personen identifizieren kann. Der Kontext [...]]]></description>
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<p style="text-align: justify;">Mal wieder gibt es etwas Neues von der Patentfront zu berichten. Google hat einen Patentantrag für eine Personen-Erkennung in Videos eingereicht. Das Patent trägt die Nummer <a title="Patent" href="http://appft.uspto.gov/netacgi/nph-Parser?Sect1=PTO2&amp;Sect2=HITOFF&amp;p=1&amp;u=%2Fnetahtml%2FPTO%2Fsearch-bool.html&amp;r=3&amp;f=G&amp;l=50&amp;co1=AND&amp;d=PG01&amp;s1=Google.AS.&amp;OS=AN/Google&amp;RS=AN/Googl" target="_blank">20100008547</a> und hat den Titel: Method and System for Automated Annotation of Persons in Video Content. Im Patentantrag wird ein Verfahren beschrieben, wie man in Videos Personen identifizieren kann.<span id="more-833"></span> Der Kontext des Patents dürfte auf der Hand liegen. Die Verbesserung der Suche nach Personen im Internet. Google steht hier heute vor zwei Herausforderungen. Man ist immer noch abhängig von den Meta-Daten der Nutzer, die das entsprechende Video hoch laden und es ist nicht möglich in einem längeren Video die genaue Sequenz zu finden, in der sich eine Person befindet.</p>
<p style="text-align: justify;">Google greift hier auf Kompetenzen zurück, die man sich durch die <a title="Neven Vision" href="http://www.techcrunch.com/2006/08/15/google-acquires-biometric-company-neven-vision/" target="_blank">Akquisition von Neven Vision</a> ins Haus geholt hat. Einem Spezialisten für biometrische Gesichtserkennung. Die Erkennung von Personen  ist aus zweierlei Hinsicht interessant für Google. Einerseits wird sehr häufig nach Prominenten gesucht – dies zeigen die Daten aus den <a title="Zeitgeist" href="http://www.google.com/intl/en/press/zeitgeist2009/index.html" target="_blank">Ranglisten des Google Zeitgeist</a> – und der Anwendungsfall „Celebrities“ wird auch im Patentantrag erwähnt. Andererseits kann man die in dem Patent beschriebene Technologie bestens nutzen, um interessante Stellen für die Platzierung von Werbung innerhalb eines Videos zu identizieren. Biete ich für meine Werbung – z.B. Video Overlay Ads für ein Haarspray – auf das Schlagwort „Megan Fox“ so kann diese genau dann eingeblendet werden, wenn man Megan Fox in einem Video sieht.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Beschreibung der Funktionsweise:</strong></p>
<p style="text-align: center;"><img class="alignnone size-full wp-image-835" title="PatentGesichterVideos" src="http://www.google-oekonomie.de/wp-content/uploads/2010/01/PatentGesichterVideos.jpg" alt="PatentGesichterVideos" width="399" height="758" /></p>

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